Rassekaninchenzucht

Erfolgsgeschichte: Kaninchen-Weltmeister aus Hamm in der Süddeutschen Zeitung

Arbeiten mit Leidenschaft: Birgit Dobslaff und Ulrich Frigge leben für die Kaninchenzucht.
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Arbeiten mit Leidenschaft: Birgit Dobslaff und Ulrich Frigge leben für die Kaninchenzucht.

„Deutsche Riesen“ lautet die Überschrift eines großen Artikels in der Süddeutschen Zeitung (SZ) auf Seite drei vom Wochenende. Darin geht es um Ulrich Frigge aus Werries.

Werries – Ulrich Frigge und seinen Zwergkaninchen wurde in der Zeitungsausgabe der SZ eine ganze Seite gewidmet. Mit seiner Rassekaninchenzucht, die er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Birgit Dobslaff betreibt, räumt Frigge immer wieder Preise ab. Ende 2019 wurde der Hammer dann sogar Weltmeister mit seinem Rammler Hänschen.

„Allein für die Fotos waren die Leute von der SZ sieben Stunden da“, sagt Frigge. „Das war schon lustig.“ Ganz zufrieden ist Lebensgefährtin Dobslaff aber nicht: „Der Artikel ist gut geschrieben, aber meine Arbeit wurde nicht gewürdigt“, sagt Dobslaff. Sie wurde nicht erwähnt. Dennoch sind die Züchter froh auf den Artikel viel positives Feedback aus ihrem Umfeld bekommen zu haben.

Corona und die Kaninchenzucht

Frigge lernte bereits von klein auf die Kaninchenzucht kennen. Sein Vater und Großvater machten es ihm vor. Mit gerade einmal sechs Jahren bekam Frigge sein erstes eigenes Kaninchen. Nun betreibt er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Birgit Dobslaff erfolgreich die Rassekaninchenzucht in Hamm. Vergleichsweise spät hat Dobslaff zu dem außergewöhnlichen Hobby gefunden: Sie wurde Preisrichterin, um ihr Wissen zu vervollkommnen und nach ersten kleineren Erfolgen startete sie 2009 richtig durch: In nur einem Jahr wurde sie Klassensieger, Bundessieger und Deutsche Meisterin.

Doch Corona bremst die Kaninchen-Schauen aus. „Wir vom Kreisverband versuchen Dinge zu planen und hoffen, dass sie dann auch stattfinden können“, sagt Dobslaff. Eine Schaugenehmigung für Oktober wurde beantragt. Doch ganz sicher ist sich Dobslaff nicht, dass die Schau stattfinden kann. Im Dezember soll beispielsweise die Bundesschau in Karlsruhe stattfinden, doch ob sie stattfindet, bleibt ebenfalls abzuwarten.

Auch interessant: Hasen, die tot in der Natur liegen, sollten nicht angefasst werden: Sie könnten an der sogenannten Hasenpest verendet sein, die auf den Menschen übertragbar ist.

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