Spundwand am Datteln-Hamm-Kanal abgerutscht

Erdrutsch am Kanal vor dem Alarm tagelang unbemerkt

Dieses Foto von der abgerutschten Spundwand am Datteln-Hamm-Kanal entstand bereits vier Tage vor dem Alarmschlagen.
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Dieses Foto von der abgerutschten Spundwand am Datteln-Hamm-Kanal entstand bereits vier Tage vor dem Alarmschlagen.

Der rätselhafte Erdrutsch am Datteln-Hamm-Kanal, bei dem sich auf einer Strecke von 80 Metern Spundwände vom Ufer gelöst haben, hat nicht erst am Sonntag stattgefunden.

Hamm-Osten - Eine WA-Leserin hat die Kuriosität bereits am Donnerstagnachmittag entdeckt und ein Foto davon gemacht. Dieses wurde der Redaktion zugeleitet. Deutlich zu erkennen ist darauf, dass sich schon da die Spundwandreihe wie eine ausgeleierte Ziehharmonika zur Wasserfläche neigte.

Angler, Passanten und Binnenschiffer ignorierten das Geschehen also zunächst. Auch die Mitarbeiter auf der nahegelegenen Dükerbaustelle, die allerdings durch einen Bauzaun vom fraglichen Bereich abgetrennt ist, wurden nicht initiativ.

Wege gesperrt, Verkehr eingestellt

Erst am Sonntagabend wurde die Polizei von anderen Passanten auf die Schieflage der Spundwände aufmerksam gemacht. Die Wege wurden daraufhin gesperrt, und auch der Schiffsverkehr wurde eingestellt.

Bei der Ursachenforschung tappt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) bislang im Dunkeln. Das bestätigte ein WSA-Sprecher auf Anfrage.

"Erdrutsch" am Datteln-Hamm-Kanal neben der Düker-Baustelle

"Erdrutsch" am Datteln-Hamm-Kanal neben der Düker-Baustelle

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