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Entwurf für Radweg auf Bahntrasse noch nicht fertig

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Szkudlarek
Zugewachsen: Nach der Stilllegung der Bahnstrecke im Jahr 1966 hat die Natur die Trasse zurückerobert. ▪

OSTERFLIERICH ▪ Auf die Vorstellung der Ausbauplanung für den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse in Osterflierich müssen Befürworter und Kritiker länger warten, als zuletzt angenommen. Im April hieß es noch, dass es nicht sicher sei, ob der Plan in der nächsten oder einer der späteren Sitzungsrunden den politischen Gremien vorgestellt werde. Jetzt wird eine längere Wartezeit nicht ausgeschlossen.

„Es gibt noch keinen Zeitplan“, erklärt Stadtsprecher Christian Strasen auf Anfrage. „Es ist noch nicht mal sicher, ob es in diesem Jahr mit dem Ausbauplan was wird. Die Aufgabenstellung ist sehr komplex.“

Aus Sicht der Gutachter ist laut Stadtverwaltung der Bau des Radweges auf Teilen des 6,8 Kilometer langen Abschnittes auf Hammer Stadtgebiet möglich. Daher hatte die Stadtverwaltung im Frühjahr mit der Ausbauplanung begonnen. Die Ergebnisse sollen den politischen Gremien vorgestellt werden, die über die Umsetzung des Vorhabens zu entscheiden haben.

Die Grünen sehen damit allerdings einen Planungsschritt übersprungen. Sie hatten bereits im Vorfeld die Verzögerungen der Fertigstellung des Gutachtens kritisiert. Als Grund war der schneereiche Winter angegeben worden. Die Kritiker, darunter auch BUND und Jägerschaft, beklagen, dass bereits mit der Ausbauplanung begonnen wurde und sie nicht im Vorfeld Einsicht ins Gutachten nehmen durften. Umstritten ist vor allem der Bau des Radweges auf einem 2,3 Kilometer langen Abschnitt westlich der B 63, auf dem sich die Natur seit mehr als 40 Jahren ungestört ausbreiten konnte. Wobei die Stadtverwaltung versichert, dass die Ausbauplanung „unter Berücksichtigung der besonders schützenswerten Belange der Natur“ vorgenommen werde. ▪ ha

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