Größte deutsche Wildwasserbahn kommt

Auch 2021 kein Stunikenmarkt - Aber attraktiver Ersatz

Kirmes-Park in Hamm
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Kein Lichterspektakel an der Pauluskirche, stattdessen wieder Kirmes-Park im Hammer Süden - auch mit Riesenrad.

[Update] Der Stunikenmarkt in Hamm fällt auch in diesem Jahr aus. Stattdessen soll es auf dem Ökonomierat-Peitzmeier-Platz im September über zwei Wochen einen Kirmes-Park mit attraktiven Fahrgeschäften geben.

Hamm - Der Schaustellerverein „Hand in Hand“ rechnet dem Vorsitzenden Uwe Röhrig zufolge damit, dass die für den 17. bis 21. September geplante Innenstadt-Kirmes wegen der Corona-Situation nicht stattfinden kann. Deshalb habe man die traditionelle Hammer Innenstadtkirmes schweren Herzens abgesagt. Bei geschätzten 100.000 Kirmesbesuchern über fünf Tage seien die notwendigen Abstände in der Altstadt nicht einzuhalten, sagte Röhrig. Der Stunikenmarkt war bereits 2020 der Pandemie zum Opfer gefallen.

Wie im vergangenen Jahr weichen die Schausteller stattdessen in den Hammer Süden aus. Auf dem Ökonomierat-Peitzmeier-Platz an den Zentralhallen soll vom 12. bis 26. September ein temporärer Freizeitpark öffnen. Dass die Kirmes im Süden deutlich länger läuft als der eigentliche Stunikenmarkt sei Voraussetzung, um Fahrgeschäfte verpflichten zu können, so Röhrig. Aufgrund der Abstandsregeln könne man wohl nur 900 bis 1000 Besucher gleichzeitig aufs Gelände lassen; die Unternehmen bräuchten dann mehr Tage, um auf ihren Umsatz zu kommen.

Karussels drehen sich beim ersten Hammer Kirmes-Park an den Zentralhallen

Karussels drehen sich beim ersten Hammer Kirmes-Park an den Zentralhallen

Geplant wird wegen der Corona-Auflagen derzeit mit 35 Geschäften. Zum Vergleich: bei der Innenstadtkirmes sind es üblicherweise gut 100. Den reduzierten Umfang wollen die Schausteller mit attraktiven Angeboten wettmachen. Darunter befindet sich Röhrig zufolge die größte deutsche Wildwasserbahn, die bereits auf dem Münchner Oktoberfest stand. Außerdem kündigte er ein spektakuläres Karussell namens „Ghost Rider“ und das traditionelle Riesenrad an.

Die Öffnungszeiten sind auch schon bekannt: Montag bis Freitag 15 bis 21.45 Uhr und Samstag/Sonntag 13 bis 21.45 Uhr. Der Eintritt wird pro Personen 1 Euro kosten; es gelten die bekannten 3G-Regeln (getestet oder geimpft oder genesen).

Den Kirmesauftakt im Süden haben die Schausteller mit Rücksicht auf das Kulturfest „h4“ in der Innenstadt auf Sonntag, 12. September, gelegt. Man befinde sich dazu in Gesprächen mit der Stadt, sagte Röhrig. Eine Genehmigung stehe aber noch aus.

Der Ökonomierat-Peitzmeier-Platz war vor 1990 Kirmesstandort. Die Rückkehr dorthin solle aber Provisorium bleiben, sagte Röhrig. Grundsätzlich strebe man für 2022 einen Stunikenmarkt in der Altstadt an.

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