Kritik an Obszönitäten der "Cumedy"-Show fruchtet

"Nicht mehr so vulgär": Ines Anioli kommt entschärft in den Maxipark

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Frech und wahrlich alles andere als fromm: Ines Anioli tritt im Mai im Maxipark auf.

Hamm - Ines Anioli (Podcast "Besser als Sex") hat ihre Bühnenshow "Cumedy - deeper wird's nicht" entschärft. Aber sie bleibt "deep"... Immerhin reagiert der Veranstalter damit auf die Kritik.

„Sex sells“ ist in der Werbebranche eine weit verbreitete Redewendung. Und nicht nur da, auch auf (Comedy-)Bühnen greift der Trend zur (verbalen) Freizügigkeit immer weiter um sich. Auf die Spitze treibt es Ines Anioli, die auf diversen Internetkanälen als Star gilt – zumindest gemessen an der Anzahl der „Follower“. Im Podcast „Besser als Sex“ ist sie beispielsweise neben Leila Lowfire eine von zwei Protagonistinnen.

Nun macht die 33-Jährige mit ihrem Programm „Cumedy – deeper wird’s nicht“ (von "cum" und daher als Wortspiel bewusst mit „u“ geschrieben) am 7. Mai Station im Maxipark. Die bisherige Pressemitteilung der Agentur, die die Tournee veranstaltet, enthielt derart viele Obszönitäten und verbale Pornografie, dass wir auf eine „normale“ Ankündigung verzichteten und stattdessen eine entsprechende Kommentierung einbezogen.

Altersfreigabe auf FSK 16 gesenkt

Die hat die Agentur nun zum Anlass genommen, den Ankündigungstext deutlich zu verändern und darauf hinzuweisen, dass auch das Bühnenprogramm „entschärft“ worden sei. (Auch der Maxipark verzichtet inzwischen darauf, die ursprünglichen Obszönitäten eins zu eins widerzugeben.)

„Das Programm wird für jede Tour weiterentwickelt und ist längst nicht mehr so vulgär, wie es der ursprüngliche Pressetext vermuten lässt“, teilte Willi Hense von der Agentur „Zukunftsmusik“ mit. Darum sei die Altersfreigabe auch von 18 auf 16 Jahre gesenkt worden.

Dennoch: „Es wird richtig deep“ heißt es im Ankündigungstext weiterhin zum Inhalt. Anioli rede „von ihrer Kindheit im Ruhrpott bis zu female empowerment über alles, was sie bewegt, aufregt und motiviert.“ Und: „Cumedy ist das unzensierte, selbstreflektierende Best of aus 33 Jahren Ines Anioli.“

Unsere ursprüngliche Umfrage zum Thema:

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