Nächtlicher Feuerschein im Hammer Süden

E-Smart brennt am EVK - Feuerwehr und Spezialcontainer im Einsatz

Von diesem Smart in der Arndtstraße blieb nur noch Schrott und Asche übrig.
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Von diesem Smart in der Arndtstraße blieb nur noch Schrott und Asche übrig.

Wieder ist in Hamm ein Auto ausgebrannt, wieder musste die Feuerwehr nachts zum Löschen ausrücken. Der aktuelle Einsatz barg eine besondere Brisanz.

Hamm-Süden - Die Feuerwehr wurde am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr von Anwohnern in den Hammer Süden alarmiert: In der Arndtstraße - direkt neben dem EVK - brannte ein Smart in voller Ausdehnung. Kräfte der freiwilligen Feuerwehr aus Berge, die mit einem Löschfahrzeug kamen, nutzten zur Bekämpfung ein C-Rohr. Bis hierhin ein Standeinsatz, der eine Dreiviertelstunde später beendet werden konnte, wie Feuerwehrsprecher Bernd Harjes auf Nachfrage sagte.

Ein potenziell heikler Beigeschmack lag in der Tatsache, dass es sich bei dem Kleinwagen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis um ein E-Auto handelte. Vor diesem Hintergrund rief die Feuerwehr für den zweiten Teil des Einsatzes den Abschleppdienst Widliczek. Dieser bringt nämlich einen Spezialcontainer mit, in den E- und Hybridautos verladen und sicher vom Unglücksort entfernt werden können. Nach dem Brand von E-Autos besteht nämlich immer die Gefahr, dass sich ein beschädigter Akku noch Stunden oder sogar Tage später selbst entzündet.

Elektro-Smart in Hamm ausgebrannt: Polizei muss warten

Vom Smart waren am Ende nur noch Schrott und Asche übrig, allein der Frontbereich wirkte nach dem Ablöschen zum Glück relativ unversehrt. Zur Ursache des Feuers liegen noch keine Informationen vor. Die Polizei muss nun ermitteln, ob es sich um Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt. Allerdings könne die Sichtung aufgrund der beschriebenen Problematik nicht so schnell vorgenommen werden wie bei herkömmlich motorisierten Autos, erklärt Eckhard Strickmann von der Hammer Polizei.

Immer wieder brannten in Hamm in der jüngeren Vergangenheit Autos aus, zum Beispiel im April 2021 in Heessen und im Dezember 2020 in einer Tiefgarage. Auch andernorts musste die Feuerwehr oft zu anfangs unerklärlichen Brandsituationen ausrücken, wie jüngst nach Braam Ostwennemar.

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