Eishalle: Für CDU und SPD eine Frage des Geldes

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HAMM -  Positive Signale gab es am Donnerstag von Seiten der großen Koalition zur Zukunft der Eishalle. Sowohl Kai Hegemann (CDU) als auch Dennis Kocker (SPD) zeigten sich offen für eine tragfähige Lösung zum Fortbestand der Einrichtung. Allerdings vermieden es beide, die finanzielle Schmerzgrenze zu nennen.

Wie auch hier auf WA.de berichtet, will der Eishockeyverein bis Montag seinen Rettungsplan zur Entlastung des städtischen Haushaltes vorlegen. „Es gibt ein generelles Interesse an der Eishalle. Wenn wir sie halten können, dann wollen wir sie auch halten“, sagte Hegemann in seiner Funktion als sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion auf Anfrage unserer Zeitung.

Mehrere Möglichkeiten, die Kosten für die Stadt zu senken, seien in der Diskussion. Derjenige, der die Halle übernehmen wolle, müsse eine Lösung anbieten. Ohne konkrete Zahlen sei ein abschließendes Urteil nicht möglich. Diese Zahlen sollen dem Maxipark-Aufsichtsrat, dem auch Hegemann angehört, am 20. Januar vorgelegt werden. Der Rat soll dann, wie berichtet, am 10. Februar entscheiden.

„Die SPD ist offen für eine Lösung und will dem Eishockeyverein helfen“, sagte Dennis Kocker auf Anfrage. Es müsse allerdings, so der SPD-Fraktionsvorsitzende weiter, eine tragfähige und langfristige Lösung gefunden werden, die eine „deutliche Reduzierung“ des städtischen Zuschusses von derzeit mehr als 400.000 Euro im Jahr beinhalte.

„Sonst kommt nur die Schließung in Betracht, und zwar jetzt“, will Kocker eine Fortsetzung der Hängepartie auf jeden Fall vermeiden. Welche Summe als Zuschuss vertretbar für die Stadt sei, konnte er nicht sagen. Das hänge auch von den Alternativen ab. - asc

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