Kompletter Umbau

Neustart im Eislokal in Rhynern: Eis-Oase eröffnet heute dritte Filiale in Hamm

Freut sich auf sein neues Eis-Café in Rhynern: Jakup Jakupi eröffnet in Rhynern an der Reginenstraße die dritte Eis-Oase in Hamm.
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Freut sich auf sein neues Eis-Café in Rhynern: Jakup Jakupi eröffnet in Rhynern an der Reginenstraße die dritte Eis-Oase in Hamm.

Es gibt wieder eine Eisdiele in Rhynern. Nach der Schließung des Eis-Cafés von Detlef Ribniger Ende des vergangenen Jahres eröffnet nun am selben Standort Jakup Jakupi mit Familie und Team die dritte Hammer Filiale der Eis-Oase.

Rhynern – Die Immobilie an der Reginenstraße ist in den vergangenen Monaten grundlegend renoviert worden, auf die Kunden wartet ein modernes, helles Geschäftslokal. „Es hat etwas länger gedauert mit dem Einzug“, entschuldigt sich Jakupi, „aber das Warten hat sich gelohnt. Wir finden, unser Eis-Café ist sehr schön geworden und freuen uns auf den Start.“ Los geht es an diesem Freitag um 11 Uhr. Bis 21 Uhr wird die Eis-Oase dann täglich – außer dienstags, da ist Ruhetag – geöffnet sein.

Eis-Oase Rhynern: Noch keine Entscheidung über mögliche Winterpause

Natürlich hoffe er darauf, dass Spätsommer und Herbst noch ein paar schöne Tage bieten, die zum Eisessen einladen. „Aber wir haben auch Kaffee und Kuchen wie an der Südstraße im Angebot“, hat er keine Sorge vor Schlecht-Wetter-Tagen. Ob er im Winter eine Pause wie am Standort Werler Straße einlegen wird, lässt er noch offen. „Wir werden in diesem Jahr beobachten, wie es in Rhynern läuft“, so Jakupi.

Bodentiefe Fenster und Türen: Das Eislokal in Rhynern wurde aufwendig umgebaut.

Ein Hauptgrund für die Dauer der Umbauarbeiten ist, dass das Ladenlokal nun barrierefrei ist. Dafür musste der Boden abgesenkt werden. „Ich möchte, dass jeder bequem zu uns kommen kann“, so Jakupi. Innen gibt es Sitzmöglichkeiten, die er Corona-bedingt noch mit mehr Abstand aufstellen muss.

Kunden können „Eis to go“ fast von draußen bestellen

Über einen Sitzbereich außen habe er noch keine Entscheidung getroffen. Für den Verkauf von „Eis to go“, also die Waffel oder den Becher in der Hand, hat Jakupi die neue Theke rechts im Ladenlokal bis nahe an die Reginenstraße bauen lassen. Dort lassen sich die bodentiefen Fenster als Schiebetür komplett öffnen, sodass die Kunden fast von draußen bestellen können. „Das finde ich gerade zu Corona passender“, so Jakupi.

Die Eisproduktion findet nicht vor Ort statt, sondern an der Werler Straße. Von dort werden die Standorte Südstraße und jetzt Reginenstraße beliefert. Jakupi hatte 2006 die Eis-Oase gegenüber des Evangelischen Krankenhauses übernommen. 2012 kam die Südstraße dazu, 2015 wurde an der Werler Straße umgebaut. „Jetzt war wieder die Zeit für etwas Neues“, sagt er lachend. Er reagiere damit auf die große Nachfrage von Stammkunden aus Rhynern. „Und als ich dann mitbekam, dass das Ladenlokal hier frei wird, habe ich mich entschlossen nach Rhynern zu kommen“, erklärt Jakupi.

So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht

So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht
So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht
So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht
So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht
So wird das Eis in der Eisoase Hamm gemacht

Wer in Hamm ein frisches Eis genießen möchte, kommt an der Eis-Oase nicht früher oder später nicht vorbei. Das liegt nicht nur an den drei Standorten, sondern ist auch überwältigender Tenor unserer Umfrage. Der WA hat bei der Produktion des Eises zugesehen, um dem Geheimnis auf der Spur zu kommen.

Vorherige Betreiber in Rente: Es bleibt bei einer Eisdiele in Rhynern

In Rhynern wird es nun doch nur ein Eis-Café geben. Detlef Ribniger, der 35 Jahre lang die beliebte Eisdiele in Rhynern betrieb, hat sich gegen eine Neueröffnung in Rhynerns Ortsmitte entschieden. „Wir haben festgestellt, dass das Leben ohne Arbeit gar nicht so schlecht ist und schließlich dafür entschieden, in den Ruhestand zu gehen“, erklärt Ribniger, dass er die Pause noch einmal zum Nachdenken genutzt habe.

1986 hatte er das Eis-Café übernommen. Eigentlich wollte er gegenüber der Volksbank (ehemals Döner-Grill) einen Neustart machen. „Doch das Rentner-Dasein hat durchaus Vorteile“, so Ribniger. Unabhängig von dessen Entscheidung wird sich der geplante Umbau des Wohn- und Geschäftshauses „Auf dem Tigge/Reginenstraße“ verzögern. „Wir warten aufgrund der Explosion der Baukosten-Preise noch ab und nutzen die Zeit, um die Planungen zu optimieren“, erklärt Simon Schneider von der Hugo-Schneider-GmbH als Eigentümerin der Immobilie. „Wir werden auf jeden Fall das Projekt umsetzen, aber erst später“, so Schneider.

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