Einigkeit macht stark

Die Mitarbeiter des Bauvereins Hamm

Der Grundgedanke einer Genossenschaft ist ganz einfach: Einigkeit macht stark. Genau nach diesem Prinzip funktioniert auch der Hammer Bauverein, der als mittelständische Wohnungsgenossenschaft insgesamt 410 Wohnungen in den Bereich Hamm, Bergkamen und Bönen bietet.

In einer Genossenschaft ist alles etwas anders als bei einem „normalen“ Vermieter: „Wir haben keine Mieter, sondern Mitglieder“, sagt Bauvereinsvorstand Johann Schnatmann.

Ein gutes Beispiel für das gelebte Miteinander bietet die soeben abgeschlossene energetische Sanierung des Hauses Tharmannstraße 20-22 in Heessen:

Die energetische Sanierung des Wohnhauses in der Tharmannstraße in Heessen wurde innerhalb von sechs Monaten umgesetzt.

Bauverein und Siedlungs- genossenschaft Hamm eG

Pelkumer Platz 3

59077 Hamm

Tel.: 02381 / 991 300

bauverein-hamm.de/

In dem Haus leben 16 Mietparteien und innerhalb von sechs Monaten wurde die Immobilie umfassend energetisch saniert: „Wäre uns im Januar nicht der Sturm Friederike dazwischengekommen, dann wären wir auch erheblich früher fertig gewesen“, sagt Schnatmann fast entschuldigend. Vom Keller bis zum Dach wurde dem Haus eine umfassende Frischzellenkur verpasst: Ob Treppenhausfenster oder Fassadendämmung, Heizungsoptimierung oder das neue Dach, Elektroarbeiten und vieles mehr wurde mit kompetenten Handwerksunternehmen aus der Region und unter Aufsicht des Architektur- und Sachverständigenbüros Norbert Pangert, sowie dem Ingenieurbüro Meyer, das sich speziell um den Bereich der energetischen Sanierung gekümmert hat, umgesetzt.

„Wir vom Bauverein waren auch täglich vor Ort, damit während der Arbeiten entstehende mögliche Probleme sofort durch persönliche Gespräche behoben werden konnten“, sagt Wiesmann. Durch die enge Betreuung werde Ärger von vornherein vermieden. „Daran kann man sehen, dass wir uns um das Wohl unserer Mitglieder kümmern.“

Der Bauverein hat auf dem Gebiet viel Erfahrung, denn seit 2013 setzt die Genossenschaft die energetische Sanierung ihrer Objekte aktiv um: Zuerst wurden in Bönen, dann in Rünthe und zuletzt in der Wilhelm-Nabe-Straße in Wiescherhöfen große Projekte realisiert. Im kommenden Jahr steht die Sanierung eines Projekts in der Moltkestraße in Pelkum an, doch jetzt konzentrieren sich alle auf die zügige Erledigung der Restarbeiten an der Tharmannstraße: Alle Balkone werden noch gefliest und erhalten eine Außenbeleuchtung. Der Spielbereich in dem großen Garten wird wieder aufgebaut und auf dem Hof wird das Pflaster aufgenommen, um die ganze Fläche zu ebnen.

„Am Ende wird die gesamte Maßnahme rund 350 000 Euro kosten“, sagt Schnatmann. Davon werde aber nur ein geringer Teil auf die Mitglieder umgelegt. Dafür hat das Gebäude nun den Energieeffizienzstandard eines KfW 115 Gebäudes, was rund ein Drittel Energiekosten spart.

All diese Entscheidungen werden auf den regelmäßigen Mitgliederversammlungen besprochen und vorgestellt, um den Mitgliedern der Wohnungsgenossenschaft die Arbeit des Vorstandes und die Planung über weitere Vorhaben nahezubringen, denn auch hier zeigt sich: „Einigkeit macht stark“.

Interessierte können sich jederzeit im Büro am Pelkumer Platz 3 in die Liste der Wohnungssuchenden eintragen lassen. Dabei, wie zu allen Fragen, steht das kompetente Personal des Hammer Bauvereins in der Geschäftsstelle zur Verfügung. pk

Weitere Informationen finden Sie auch unter bauverein-hamm.de.

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