Folgen des Homeoffice

Corona-Effekt? Polizei zählt deutlich wenige Wohnungseinbrüche

Die Zahl der Einbrüche ist zurück gegangen.
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In Hamm wurden weniger Einbrüche registriert.

Zumindest ein Gutes hat die Coronakrise mit sich gebracht: Auch die Wohnungseinbrecher sind größtenteils zu Hause geblieben und haben im Hammer Stadtgebiet nur selten ihr Unwesen getrieben. Es gibt eine beeindruckende Statistik.

Hamm – Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging im vergangenen Jahr tatsächlich um 40 Prozent zurück – auch die Hammer Polizei bestätigt den Coronaeffekt. Weil die Menschen nur selten vereisen konnten, im Homeoffice saßen und die eigenen vier Wände grundsätzlich nur selten verließen, gab es schlichtweg weniger Gelegenheiten für Einbrecher, im Stadtgebiet zuzschlagen.

Wegen Corona? Deutliche wenige Einbrüche in der Stadt

In Zahlen drückt sich das wie folgt aus: 162 Wohnungseinbrüche wurden 2020 in Hamm bei der Polizei angezeigt, wobei die Täter in 52 Prozent der Fälle nicht über das Versuchsstadium hinauskamen – sie also nicht in das Zielobjekt gelangten.

Im Jahr 2019 registrierte die Polizei noch 273 Wohnungseinbrüche – also 111 mehr. Ebenfalls blieben davon 52 Prozent im Versuchsstadium. Das Ganze ist insofern bemerkenswert, als die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamm ohnehin seit mehreren Jahren spürbar und kontinuierlich zurückgeht.

Einbruchstatistik: Mehr Geschäfte heimgesucht

Gleichwohl ist das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger gerade in dieser Hinsicht bislang jedenfalls vielfach gering. Getrübt wird die Einbrauchsstatistik allerdings davon, dass 2020 mehr Geschäftseinbrüche registriert wurden als im Jahr zuvor. Auch das könnte auf einen Coronaeffekt im Zuge der Lockdowns zurückzuführen sein.

Genaue Zahlen hierzu wird die Hammer Polizei erst in einigen Wochen bei der Präsentation der Kriminalstatistik nennen.

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