Auf Kampfhunde abgesehen

Einbrecher machen in Tierasyl bizarre Beute

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Einen solchen Staffordshire-Terrier (dies ist ein Symbolbild) nahmen die Einbrecher im Tierasyl mit.

Hamm – Auf Beute der bizarren Art hatten es Einbrecher abgesehen, die in das städtische Tierasyl am Tierpark eingedrungen sind.

Die Täter kletterten in der Nacht zu Mittwoch mit Hilfe einer Leiter über den Zaun der Einrichtung und steuerten offenbar gezielt eine der Tierboxen an. Darin befanden sich zwei Kampfhunde – ein American Bulldog und ein Staffordshire-Terrier. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung auf WA-Nachfrage erklärte, waren die Tiere erst in der vergangenen Woche vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) beschlagnahmt worden.

Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar. Weitere Tierboxen wurden jedenfalls nicht geöffnet. Die beiden fehlenden Hunde wurden am Mittwoch nicht mehr aufgefunden. Ebenso wurden die Diebe noch nicht ermittelt. Im Tierasyl sind derzeit 15 Hunde untergebracht.

Erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag waren Einbrecher in die Anlage eingedrungen. Sie hatten versucht, mehrere Hundezwinger aufzubrechen, waren damit aber gescheitert. Die Polizei hatte den angerichteten Sachschaden auf etwa 800 Euro geschätzt.

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