Falsches Gewinnspielversprechen... wieder ein Fall

Hammer schicken Gaunern viel Geld - dann wittern sie aber die Falle

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Schon wieder haben Hammer viel Geld in den Sand gesetzt, weil sie auf ein vermeintlich reizvolles Gewinnversprechen hereingefallen sind. Zum Glück fielen sie jedoch nur einmal auf die gemeine Masche herein.

Hamm - Den Angaben der Polizei erhielt ein Ehepaar aus Hamm am Montag, 3. August, einen Anruf mit der freudigen Botschaft, sie hätten 49.000 Euro gewonnen. Es würde jedoch eine Gebühr von 950 Euro anfallen, die sie mittels Google-Play-Karten bezahlen könnten. Die Senioren kauften daraufhin die Karten und gaben die Codes über das Telefon durch. Am nächsten Tag erhielten sie einen weiteren Anruf. Ihnen wurde mitgeteilt, dass sie sogar 94.000 Euro gewonnen hätten, dadurch sei allerdings auch die Gebühr auf 3000 Euro gestiegen. Glücklicherweise zahlte das Paar die Summe diesmal nicht, sondern wurde misstrauisch und wandte sich an die Polizei. Das Geld werden die beiden vermutlich aber trotzdem nicht zurück bekommen...

Diese bearbeitete in den vergangenen Wochen gleich mehrere solcher Fälle. Zuletzt wurden zwei Hammerinnen viel Geld wegen falscher Gewinnspielversprechen los. Eine Frau, die in die Fänge einer Romance-Scamming"-Falle geriet, hatte mehr Glück.

Die Polizei warnt und mahnt:

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel "Gebühren" zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen. Die vorgetäuschten Szenarien werden von den Gaunern laufend verändert. - WA

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