Otmar-Alt-Stelen sehen ziemlich alt aus

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Hamm - Nach 21 Jahren sind sie in die Jahre gekommen, die über das Stadtgebiet verteilten Stelen, die 1997 anlässlich des Projekts „Alt-Stadt Hamm“ aufgestellt worden waren.

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Beklebt waren sie mit Folien, deren Motive Otmar Alt gestaltet hatte. Weil Folien nicht dauerhaft haltbar sind, wurden mehrere Stelen nach einiger Zeit von Hammer Künstlern neu gestaltet. „Derzeit scheinen sie sich in unterschiedlichem, nicht immer attraktiven Zustand zu befinden“, ist Wolfgang Komo, der für die Grünen im Kulturausschuss sitzt, aufgefallen.

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Darum und weil einige der Stelen im Verzeichnis „Kunst im öffentlichen Raum“ verzeichnet sind (als pdf abrufbar unter www.hamm.de/kultur) hat Komo eine Anfrage an die Verwaltung gestellt: Er möchte nicht nur erfahren, wie viele der ehemaligen Alt-Stadt-Säulen noch existieren und wo sie zu finden sind, sondern auch, in welchem Zustand sie sich befinden. Komo fragt: „Gibt es Ideen oder konkrete Planungen zur ansprechenden Neugestaltung?“ Und, falls eine Neugestaltung nicht möglich ist: „Werden unattraktiv gewordene Stelen zeitnah entfernt?“

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Am Südring/Sternstraße hat einst der gestorbene Künstler Helmut Berger die Stele neu bemalt – sie droht von einem Baum vereinnahmt zu werden. Die letzte „originale“ Säule steht direkt am Rathaus – in entsprechend erbärmlichem Zustand. Auf dem St.-Georgs-Platz handelt es sich um ein Suchobjekt im Gebüsch. Und die von Andrea Peckedrath neu gestaltete Säule am Bockumer Weg wird als Halterung für eine Werbefläche zweckentfremdet. 

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