31-Jähriger Mann aus Hamm verurteilt

Drogen mit Diebstählen finanziert - Jetzt geht's ab ins Gefängnis

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Hamm – Zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ist vor dem Hammer Amtsgericht ein 31-jähriger Mann verurteilt worden.

Der Mann hat keinen festen Wohnsitz, hielt sich aber zu den Tatzeiten in Hamm auf. Das Urteil erging wegen besonders schwerem Diebstahls in sieben Fällen und wegen Computerbetruges. Der Angeklagte, der stark drogenabhängig ist, räumte die Taten ein. Er ist bereits erheblich strafrechtlich in Erscheinung getreten. Über die Diebstähle finanzierte er seine Drogensucht.

Mehrfach zog es den 31-jährigen Deutschen für seine Taten nach Ostwestfalen. Ihm wurden folgende Taten vorgeworfen:

  • Am 23. August 2018 entwendete aus einem in Bielefeld abgestellten Firmenfahrzeug einen Rucksack, in dem sich unter anderem eine Geldbörse mit Bargeld in unbekannter Höhe sowie eine EC-Karte befand. Mit der EC-Karte hob er 31-Jährige in Bielefeld am selben Tag 1000 Euro ab.
  • Am 13. September 2018 entwendete er in Bielefeld aus einem nicht verschlossenen Lkw-Führerhaus eine Geldbörse und ein Handy.
  • Am 7. Januar 2019 entwendete er aus einem nicht verschlossenen Pkw in Bielefeld ein Handy.
  • Am 14. Januar schlug er in Rheda-Wiedenbrück eine Autoscheibe ein und entwendete eine Handtasche mit Geldbörse und Handy.
  • Am 15. Januar entwendete er in Bielefeld aus einem nicht verschlossenen Tanklastzug ein Handy.
  • Am 4. Februar brach er in Hamm in einen auf einem Grundstück an der Adenauerallee abgestellten Baucontainer ein und entwendete drei Geldbörsen mit Bargeld in unbekannter Höhe.
  • Am 7. Februar schlug er an der Goethestraße in Hamm eine Autoscheibe ein und entwendete eine Sporttasche mit Sportkleidung, einer Fitnessuhr Kopfhörern sowie einer Handtasche.

Am Tag der letzten Tat ging der Mann der Polizei ins Netz. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde mit dem Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, aufrecht erhalten.

31-Jähriger will Therapie machen

Der 31-Jährige beabsichtigt, eine Therapie zu machen. Die Möglichkeit der Rückstellung der anzutretenden Strafe für die Zeit nach der Therapie wurde ihm bereits im Urteil zugestanden.

Eigentlich hatte die Anklage zusätzlich auf das Erschleichen von Leistungen gelautet. Insgesamt zwölf Mal soll der Mann 2017 und 2018 in Zügen „schwarz“ gefahren sein. Im Rahmen einer Verständigung und Beschränkung erfolgte die Verurteilung schließlich wegen der Diebstähle und des EC-Kartenbetruges.

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