Corona-Pandemie

Drastischer Einbruch der Übernachtungszahlen in Hamm

Wegen Corona und des Beherbergungsverbots blieben im vergangenen Jahr viele Betten in Hamm leer.
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Wegen Corona und des Beherbergungsverbots blieben im vergangenen Jahr viele Betten in Hamm leer.

Hamm – Die Corona-Pandemie hat nicht nur den Reisebüros das Geschäft verdorben. Waren doch im vergangenen Jahr Urlaube im Ausland wegen Reisewarnungen kaum möglich. Aber auch die Hotels klagen.

In Hamm wurden im vergangenen Jahr exakt 64 513 Gäste gezählt, das ist gerade einmal knapp die Hälfte der Gästezahl im Jahr 2019. Damals kamen 121 654 Gäste. Noch drastischer ist der Rückgang bei den ausländischen Gästen. 2019 kamen 14 050 Ausländer zu Besuch nach Hamm, 2020 waren es nur 6 255 (ein Minus von 55,5 Prozent). Diese Zahlen nennt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt.

Eingebrochen sind auch die tatsächlichen Übernachtungszahlen: 2019 wurden 184 376 Übernachtungen in einem Hammer Hotel, einer Pension, im Jugendgästehaus Sylverberg oder auf dem Campingplatz gezählt, 2020 waren es nur noch 114 141 (minus 47,9 Prozent). Besonders stark war der Rückgang im Dezember: 1801 Gäste wurden in Hamm gezählt, 80 Prozent weniger als im Dezember 2019. 4359 Übernachtungen waren knapp ein Viertel des Wertes im Dezember 2019.

22 Beherbergungsbetriebe wurden 2020 in Hamm gemeldet, einer weniger als 2019. Geöffnet hatten von ihnen nur 17. Sowohl die Zahl der Gäste als auch die der Übernachtungen im gesamten NRW-Tourismus fielen im Jahr 2020 auf ein historisches Tief. Die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze verbuchten mit 11,0 Millionen Gästen mit 28,5 Millionen Übernachtungen so niedrige Ergebnisse wie seit 30 beziehungsweise 35 Jahren nicht mehr. Das waren 54,9 Prozent weniger Besucher und 46,5 Prozent weniger Übernachtungen als im Jahr 2019.

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