Gut durch die Krise gekommen

Nur wenige Corona-Fälle bei dpd im Inlogparc

dpd im inlogparc in Pelkum
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Kaum Erkrankte: Der dpd-Standort am Osterbönener Weg ist bislang vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen.

Mehr als 700 Menschen arbeiten zurzeit für beziehungsweise im Paketsortierzentrum im Hammer Inlogparc. Damit ist der Paketdienstleister dpd der größte Arbeitgeber im Stadtbezirk Pelkum und einer der größten in Hamm. Doch obwohl am Osterbönener Weg ein ständiges Kommen und Gehen herrscht und die Mitarbeiter auch mit anderen Menschen in Kontakt kommen: Von Coronafällen innerhalb der Belegschaft ist der Standort bislang weitgehend verschont geblieben.

Weetfeld – „Eine Häufung an positiven Coronafällen gab es entsprechend nicht“, teilte dpd-Sprecher Sebastian Zeh auf Anfrage unserer Zeitung mit. Zurückzuführen ist das nach Angaben des Unternehmens auf verschiedene Maßnahmen.

„Fiebermessen ist nach wie vor eine der wichtigen Säulen im präventiven Umgang mit der Pandemie“, teilte Zeh mit. Mitarbeiter der Security messen vor Betreten des Betriebsgeländes und des Bürogebäudes bei sämtlichen Arbeitskräften die aktuelle Körpertemperatur. Ein Betreten werde nur bis zu einer Temperatur von 37,9 Grad zugelassen. Zeh: „Ab 38 Grad erhalten Personen grundsätzlich keinen Zutritt zum Gelände mehr.“ Im Laufe der Monate habe es zwar den einen oder anderen positiven Fall gegeben. Der Betrieb sei aber während der gesamten Pandemiezeit ohne Einschränkungen oder Beeinträchtigungen gelaufen.

„Dieses positive Ergebnis bei täglich rund 700 anwesenden Personen führen wir auf die sehr effektiven und streng kontrollierten Sicherheitsvorkehrungen zurück, darunter eine Maskenpflicht, strikte Abstands- und Hygieneregeln sowie eine großflächige Ausstattung mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln.“ Überdies biete dpd sämtlichen Arbeitskräften vor Ort die Möglichkeit, pro Woche zwei Corona-Schnelltests in Anspruch zu nehmen.

Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen allen seinen Mitarbeitern, Impfoptionen wahrzunehmen. „Derzeit prüfen wir unternehmensseitig, ob und unter welchen Auflagen eine Sammelimpfung am Standort, beispielsweise von einem Betriebs-/Werksarzt durchgeführt, möglich ist“, so der Unternehmenssprecher abschließend.

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