Sondersitzung zu Rechtsradikalismus in Hamm

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Dr. Cluadia Luzar stellte ihr Gutachten im Jugendhilfeausschuss vor.

HAMM - Der Rat wird sich in einer Sondersitzung am 23. März mit dem Gutachten zum Rechtsradikalismus in Hamm beschäftigen. Das teilte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann mit.

Von Jörn Funke

Die Grünen hatten die Aussprache gefordert, nachdem Kritik an Inhalt und Präsentation des Gutachtens laut geworden war. Die Diskussion müsse geführt werden, sagte Hunsteger. Gutachterin Dr. Claudia Luzar werde ihre Expertise vorstellen, und auch ein Vertreter des „Runden Tisches gegen Radikalismus und Gewalt“ werde Gelegenheit zur Stellungnahme haben. Anschließend sei eine Aussprache der Ratsmitglieder vorgesehen.

Rat hatte Gutachten selbst in Auftrag gegeben

Das Gutachten „Hammer Verhältnisse – eine Analyse zum Radikalismus und sozio-kulturellen Konflikten“ hatte der Rat selbst in Auftrag gegeben. Das 86-Seiten-Werk war jüngst kurzfristig in einer Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses vorgestellt worden. Vertreter der Fraktionen hätten erst anschließend Gelegenheit zur Lektüre gehabt, hatten die Grünen unter anderem bemängelt. Sie monierten zudem methodische Mängel und inhaltliche Fehler und unterstellten Gutachterin Luzar, von persönlichen Interessen geleitet zu sein. Die Wählergruppe „Pro Hamm“ begrüßte den Antrag der Grünen und schloss sich ihrer Kritik weitgehend an. 

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