Hybrid-Wintersemester an der HSHL

Digitaler Studienbeginn: So finden künftige Studierende die Neuerungen

Die künftigen Erstsemester erwartet ab dem 19. Oktober ein Hybrid-Wintersemester an der HSHL in Hamm. 
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Die künftigen Erstsemester erwartet ab dem 19. Oktober ein Hybrid-Wintersemester an der HSHL in Hamm. 

Das kommende Wintersemester wird an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) wegen der bestehenden Corona-Krise anders als sonst ablaufen.

Hamm – Die künftigen Erstsemester erwartet ab dem 19. Oktober ein Hybrid-Wintersemester. Viele Veranstaltungen finden nicht wie gewohnt in den Räumen der Hochschule statt, sondern werden online angeboten. Darunter fällt auch die traditionelle Erstsemesterbegrüßung. Das kommt bei Studierenden zwiespältig an.

Eine der zukünftigen Studierenden ist Laura Brockamp, die Interkulturelle Wirtschaftspsychologie an der HSHL studieren wird. Die 19-Jährige freut sich auf das hybride Semester: „Ich finde es toll, online zu lernen, weil es so viele individuelle Möglichkeiten gibt und Privates deutlich erleichtert.“

Hybrides Wintersemester: Laura Brockamp studiert an der HSHL.

Uneinigkeit bei zukünftigen Studierenden

Claire, die nicht ihren vollen Namen nennen möchte, ist eine weitere zukünftige Studentin. Sie hätte ein ganz normales Präsenzsemester bevorzugt – dennoch sieht sie das Onlineangebot als die einzige Alternative: „Ich denke, auf digitale Möglichkeiten auszuweichen, ist besser als das Semester ganz ausfallen zu lassen.“

Erstsemester brauchen laut Allgemeinem Studierendenausschuss (AStA) Zeit, um sich an die neuen Umgebungen und Abläufe an einer Hochschule zu gewöhnen. Daher sei es wichtig, die Studierenden bei ihrem Einstieg zu unterstützen – zur Not auch digital. Statt der üblichen Erstsemesterbegrüßung in der Westpress-Arena – bei der im Wintersemester 2019/2020 insgesamt 1167 Studierende anwesend waren – wird es im kommenden Semester auch hier nur eine digitale Alternative geben. Der AStA und die Fachschaften haben ein Video erstellt, in dem sich jedes Referat und jede Fachschaft vorstellt.

Im Corona-Hotspot Hamm Verständnis zeigen

Laura Brockamp hat zwar Verständnis für die Maßnahmen, leichter wird ihr Einstieg ins Studium dadurch aber wohl kaum. „Da ich neu hergezogen bin, habe ich ohne Erstsemester-Veranstaltungen nicht viele Möglichkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen, und fühle mich noch ziemlich neu in der Stadt.“ Dennoch bleibt die 19-Jährige im „Corona-Hotspot Hamm“ erst einmal optimistisch: „Als Erstsemester ist das alles etwas überfordernd, aber das legt sich bestimmt.“

Dass das kommende Semester wegen Corona umstrukturiert werden muss, sei keine einfache Aufgabe, weiß auch Florian Collip vom AStA: „Das Wintersemester 2020 stellt für Studierende, Beschäftigte und Lehrende eine große Herausforderung dar, jedoch sind wir zuversichtlich, dass wir mit ausreichend Engagement und Hilfsbereitschaft ein erfolgreiches Semester haben werden.“

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