Wie die Digitalisierung Hammern helfen kann

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Gerade für Patienten, denen der Gang zum Arzt schwer fällt, kann die Telemedizin hilfreich sein. Um dieses und viele weitere Themen der Digitalisierung geht es bei der Digitalen Woche in Hamm.

Hamm - Wer krank ist, geht demnächst vielleicht nicht mehr zuerst zum Arzt, sondern zum Laptop: Und spricht über eine Videoschalte mit einem Mediziner darüber, wie er wieder gesund wird. Die Telemedizin gehört zu den Themen der ersten Digitalen Woche in Hamm. Die Veranstalter wollen über die Chancen der Digitalisierung informieren.

Bei der Digitalen Woche sind vom 8. bis 13. April 40 Veranstaltungen geplant. Das Programm wurde jetzt im Heinrich-von-Kleist-Forum vorgestellt. Die Veranstaltungen richten sich an Personengruppen, die bisher keinen Zugang zur Digitalisierung  gefunden haben, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Mit dabei sind die beiden Hammer Hochschulen: Mit Themen wie i-Learning und i-Security sei man bereits eine digitale Hochschule, sagte HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld. Das reklamierte auch SRH-Rektor Prof. Dr. Lars Meierling für seine Hochschule für Logistik und Wirtschaft.

Die Organisatoren der Digitalen Woche informieren über das Programm - und schalten die Website zum Thema frei.

Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks wies auf die praxisorientierten Angebote der Digitalen Woche hin. An der Talschule werde gezeigt, wie Digitalisierung im Unterricht  einer Grundschule funktionieren könne (11. April, 8.30, 9.30 und 10.30 Uhr, je 15 Teilnehmer).

Prof. Dr. Harald Mathis vom Fraunhofer-Anwendungszentrum Symila freute sich auf die Eröffnung des Medical Data Space  (für Akteure im Gesundheitswesen, 9. April, 10 bis 14.30 Uhr, 40 Plätze).

Die Stadt lädt zu zwei „OB-besichtigt“-Touren, und zwar zu den Themen „Digitalisierung in der Landwirtschaft“  (9. April, 17 bis 19 Uhr, 40 Plätze).

Um die „Telemedizin“ schließlich und damit unter anderem um Videoschalten zum Arzt geht es am 11. April, 17 bis 19 Uhr. Für diese Veranstaltung gibt es 40 Plätze.

Prominente Redner

Innerhalb der Woche informiert der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, über die Industrie 4.0. Die Deutsche Messe ist Veranstalter der Hannover-Messe (8. April, 18 bis 21 Uhr, 230 Plätze). Bei der Abschlussveranstaltung, ebenfalls im Heinrich-von-Kleist-Forum, sollen weitere Schritte und Projekte für die digitale Zukunft der Stadt Hamm vorgestellt werden.

Außerdem tritt zum Abschluss noch einmal ein prominenter Gast auf: Jan Ippen, Geschäftsführer von „Ippen digital“, wird einen Einblick in die Zukunftsstrategie der Verlagsgruppe Ippen geben, zu der auch unsere Zeitung gehört (13. April, 19 bis 22 Uhr, 230 Plätze).

Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

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