Anekdote zur Fußball-Legende

Diego Maradona einst von Polizei in Hamm gestoppt - War es der Fuß Gottes?

Im Sommer 2006 war die nun verstorbene Fußball-Legende Diego Maradona in Hamm unterwegs. Dort hatte der Argentinier Ärger mit der Polizei. Grund war wohl der Fuß Gottes.

Hamm - Wer tief genug gräbt, wird oft auch fündig: Tatsächlich war die jetzt gestorbene Fußballlegende Diego Maradona auch schon mal in Hamm! Allerdings nicht auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr auf der Durchreise. Und am Ende musste der Superstar latzen.

FußballspielerDiego Armando Maradona
geboren30. Oktober 1960
gestorben25. November 2020
NationArgentinien

Diego Maradona in Hamm auf der Autobahn A2 gestoppt - Fußball-Legende beim Sommermärchen zu Gast

Diego Maradona – einer der berühmteste Fußballer der Welt– ist tot. Der Argentinier starb am Mittwoch nach einem Herzinfarkt, wenige Wochen nach seinem 60. Geburtstag. Vor 14 Jahren – im Jahr 2006 – war Maradona in Deutschland beim „Sommermärchen“ zu Gast; damals wurde er bei einer Autofahrt auf der Autobahn A2 nahe der Anschlussstelle Hamm-Uentrop gestoppt – er war am 15. Juni mit seinem voll besetzten Fahrzeug zu schnell unterwegs. Statt erlaubter 80 hatte er damals 120 Stundenkilometer auf dem Tacho.

Eine Streife der Autobahnpolizei folgte dem auffälligen Fahrzeug auf der A2, maß die Geschwindigkeit und stoppte es. Die Beamten staunten seinerzeit nicht schlecht, als sie den Fahrer erkannten. Die 95 Euro Bußgeld zahlte Maradona sofort, damit war der Fall erledigt. Bereits einen Tag später bejubelte er den 6:0-Sieg seiner Argentinier gegen Serbien-Motenegro auf Schalke.

Unterm „Leo Hammer“ berichtete der WA im Sommer 2006 über Maradonas „Fehltritt“ am Rande von Hamm. Den Großteil der damaligen Seite nahm übrigens die Entscheidung der Hammer gegen den Lippesee ein...

Die Raser-Fahrt „durch“ Hamm hatte damals viel mediale Aufmerksamkeit erfahren. Auch der WA berichtete über den Vorfall und titelte: „Vielleicht war´s der Fuß Gottes.“ Diego Maradona hatte sich zuvor bei der WM 1986 mit einem irregulären Tor in die Geschichtsbücher katapultiert, das er mit der „Hand Gottes“ erzielte.

Rubriklistenbild: © epa efe Jaro Munoz

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