Statistik zeigt Corona-Einbruch bei Übernachtungen in Hamm

Wegen Corona: Deutlich weniger Hotelgäste in Hamm als im Vorjahr

Spürbarer Rückgang: Die Zahl der Hotelgäste in Hamm ist um knapp 15 Prozent zurückgegangen.
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Spürbarer Rückgang: Die Zahl der Hotelgäste in Hamm ist um knapp 15 Prozent zurückgegangen.

Nicht nur in Touristenhochburgen, sondern auch in Hamm ist die Zahl der Übernachtungen von Menschen, die die Stadt besucht haben, deutlich zurückgegangen. Im August verzeichneten die Hotels in der Lippestadt 8.857 Gäste, das sind 1.519 weniger als im August 2019 (minus 14,6 Prozent).

Hamm – Die Zahl der Gästeübernachtungen hingegen blieb nahezu gleich: 15.933 sind gerade einmal 105 weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 0,7 Prozent). Auch die Auslastung der Hotelbetten für den August 2020 blieb mit 36,6 gegenüber 36,9 Prozent im Vorjahreszeitraum nahezu unverändert.

Jahresstatistik ist noch deutlicher

Blickt man aufs ganze Jahr, so ist der Rückgang der Gästeübernachtungen in Hamm deutlich größer: Bis August 2020 übernachteten in den Hammer Hotels 46.692 Gäste, das waren 39,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum 2019 mit damals noch 77.468 Gästen. Noch drastischer ging die Zahl der ausländischen Gäste zurück: Von 9.242 auf 4 407, ein Minus von 52,3 Prozent. Auch die Zahl der Gästeübernachtungen sank: 114.166 waren es von Januar bis August 2019, ein Jahr später waren es nur 80.123 (ein Minus von 29,8 Prozent). 1.573 ausländische Gäste wurden bis August gezählt, 476 weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 23,2 Prozent).

Trend besteht auch in NRW

Im August 2020 verbuchten die nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe 3,5 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Rückgang von 29,0 Prozent im Vergleich zum August 2019. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Rückgang der Übernachtungszahlen damit erneut geringer als im Vormonat. Die Gästezahl war im August mit 1,4 Millionen um 34,1 Prozent niedriger als im August 2019. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland (246.000) lag um 50,8 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.  

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