Der tägliche Wahnsinn

Lkw-Sperre im Inlogparc fordert Raser und Sprinter-Fahrer heraus

Die Lkw-Sperre im Inlogparc
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Für Sprinter ein Problem, für Pkw kaum: die Lkw-Sperre im Inlogparc im Hammer Ortsteil Weetfeld.

Die umstrittene Lkw-Sperre im Inlogparc sorgt - mal wieder - für Diskussionen.

Weetfeld - Die Stadt hat die offenbar von einem Lkw beschädigte Lkw-Sperre am Osterbönener Weg mittlerweile repariert und zusätzlich an beiden Enden einseitig um einen weiteren Betonblock aufgestockt. Dadurch soll größeren Fahrzeugen die Durchfahrt erschwert werden. Das klappt aber nur bedingt: Da an der anderen Seite die Außenspiegel der Sprinter die Betonblöcke überragen, können die Fahrer sie mit etwas fahrerischem Geschick problemlos durchfahren. Derzeit ist übrigens auch ein Umfahren der Sperre möglich. Der nebenan gelegene versenkbare Poller ist – mal wieder – kaputt. „Ersatz“ ist eine Bake, die aber ohne Probleme von Auto- und Lkw-Fahrern an die Seite gestellt werden kann.

Männlich, jung und schnell

Für manch einen Autofahrer hingegen scheint sie eine besondere Herausforderung darzustellen: Keine zehn Minuten haben gereicht, um zu sehen, wie vor allem junge männliche Autofahrer „ticken“: Schilder interessieren sie nicht. Denn eigentlich darf die Sperre nur mit 10 Kilometern in der Stunde durchfahren werden. Doch die Realität sieht anders aus: Vor allem aus Richtung Bönen kommend, bringen sie sich in Position und brettern dann fast im Minutentakt mit gefühlten 50 „Sachen“ durch die Enge – Hauptsache cool. Die 2,40 Meter Breite – offiziell sogar nur 2,20 Meter – scheinen die PS-Rowdys besonders anzustacheln. Aber was tun? Eine Schwelle in der Sperre lässt sich nicht durchsetzen. Eine weitere Verengung wird so manch einen SUV-Fahrer vor Probleme beim Passieren der Engstelle stellen. Und Blitzer? Die sprechen sich schnell rum. Bleibt also nur der Appell an den gesunden Menschenverstand.

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