Marode Turnhalle: Sanierung mit Geld vom Land angestrebt

Dringend sanierungsbedürftig: Die Turnhalle der Overbergschule in Hamm Bockum-Hövel  ist marode.
+
Dringend sanierungsbedürftig: Die Turnhalle der Overbergschule ist marode.

Dringend sanierungsbedürftig ist die Turnhalle der Overbergschule. Die CDU-Bezirksfraktion sieht in dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes zur Förderung der Sportinfrastruktur die einmalige Möglichkeit, diese Maßnahme in Angriff zu nehmen und gleichzeitig auch noch das Bockum-Höveler Hallenbad „Sportaquarium“ attraktiver zu gestalten mit der Erweiterung um ein Außenbecken und eventuell auch ein weiteres Lehrschwimmbecken.

Bockum-Hövel - Dass diese Maßnahmen grundsätzlich förderungsfähig seien, zeigten die Pressemitteilung und die Programmbewilligungen des Ministeriums für 2020, stellt die CDU in einem Antrag für die jüngste Sitzung der Bezirksvertretung fest. Förderanträge für die Teilnahme am Investitionspakt Sportstätten 2021 könnten noch bis zum 15. Januar gestellt werden, heißt es in dem Antrag. Die Verwaltung solle daher entsprechende Förderanträge einreichen.

Maßnahme erst im Haushalt verankern

Dirk Hanke, Bezirksvertreter der Grünen, begrüßte diese Initiative der CDU als sinnvoll. Er bemängelte aber, dass man noch gar keine Kostenschätzung für die Sanierung der Overbergschule und die Attraktivierung des Sportaquariums habe. Der Antrag müsse also dahingehend modifiziert werden, die Möglichkeit einer Förderung zu prüfen, vorbehaltlich der Bereitstellung von Mitteln im nächsten Haushalt. Auch Nihat Altun von der Wählergruppe Pro Hamm, forderte, dass die Maßnahmen zunächst genauer dargestellt werden müssten und der Kostenrahmen ermittelt werden müsste.

Bezirksbürgermeister Hartmut Weber unterstützte den Antrag ebenfalls. Er stellte fest, dass entsprechende Anträge auch schon aus anderen Stadtbezirken gekommen seien. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Maximilian Weißenberg, ergänzte in der Sitzung, dass mit einem Förderantrag maximal 1,5 Millionen Euro abgerufen werden könnten. Die Förderung betrage 90 Prozent. „Wir reden also über eine städtische Eigenbeteiligung von 150 000 Euro. Das lässt sich schon machen, wenn wir dafür eine neuwertige, durchsanierte Halle bekommen“, sagte er. Die Verwaltung solle also den Förderantrag formulieren und einreichen. Dann müsse man dafür sorgen, dass das Geld im nächsten Haushalt bereitgestellt werde. „Wir sind froh, wenn wir diesen Punkt gemeinsam angehen können“, unterstützte auch Sabine Zumbrink (SPD) die Initiative der CDU.

Einstimmig beauftragte die Bezirksvertretung unter dem Vorbehalt der Finanzierung im nächsten Haushalt die Verwaltung, entsprechende Förderanträge für einer Sanierung der Sporthalle der Overbergschule und eine Attraktivierung des Sportaquariums zu stellen.

Die Sanierung war schon einmal geplant

Im Nachgang zur Bezirksvertretersitzung wies Weißenberg darauf hin, dass die Sanierung der Turnhalle schon einmal im Haushalt 2015/2016 in der mittelfristigen Finanzplanung für 2019 und die späteren Jahre aufgeführt war. Damals waren Mittel in der Höhe von 1 Million Euro eingeplant. Die aktuelle Fördersumme der Landesregierung reiche also aus. Zudem seien im September 2015 bereits die Deckenplatten aus Sicherheitsgründen herausgenommen worden. Schon damals sei also eine Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt für erforderlich gehalten worden. Schließlich erfülle die Turnhalle noch ein weiteres Kriterium, um in die Landesförderung aufgenommen zu werden. Sei werde nicht nur rein städtisch genutzt, sondern sei für die heimischen Sportvereine von großer Bedeutung. So finde ein großer Teil Aktivitäten des TuWa Bockum-Hövel in dieser Halle statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare