Löcher am Rathauscenter werden endlich geflickt

Tief und gefährlich: Von dieser Sorte Schlaglöcher gibt es etliche in der Zufahrt zum Rathauscenter in Hamm Bockum-Hövel. Sie sollen kurzfristig repariert werden.
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Tief und gefährlich: Von dieser Sorte Schlaglöcher gibt es etliche in der Zufahrt zum Rathauscenter. Sie sollen kurzfristig repariert werden. (Ein Klick rechts oben in das Bild öffnet das komplette Motiv.)

Gute Nachricht für alle Nutzer des Parkplatzes vor dem Rathaus-Center. Die tiefen Schlaglöcher in der Zufahrt sollen bald beseitigt werden.

Bockum-Hövel – Schon seit Jahren, so berichtet Leser Walter Hohmann, seien sie dort mitten auf der Fahrbahn vor dem Schuhgeschäft. „Bei Gegenverkehr muss man schon mal ausweichen und gerät dann in die tiefen Schlaglöcher. Ein Schlagloch ist besonders tief, ich bin selbst schon hineingeraten und hatte das Gefühl mein Rad bricht ab“, schildert er. Und er spricht damit nicht nur für sich, sondern für viele Kunden, die täglich über diese Zufahrt das Rathaus-Center erreichen.

Für sämtliche Verkehrsteilnehmer stellten die Schlaglöcher eine Unfallgefahr dar, meint er, und bemängelt, dass er den Missstand schon einmal vor rund zwei Jahren der Stadt Hamm (Tiefbauamt) gemeldet habe, die Reparatur jedoch recht stümperhaft ausgeführt worden sei. So seien die Löcher nach kurzer Zeit wieder da gewesen. Auf eine neuerliche Meldung bei der Stadt sei ihm dann mitgeteilt worden, dass die Verwaltung für diesen Bereich nicht zuständig sei. Man wolle sich mit der zuständigen Immobilienverwaltung ins Benehmen setzen. Durch Kontakt mit dem Bürgeramt habe er dann erfahren, dass das Problem schon länger bekannt sei und auch das Bürgeramt Kontakt zur Immobilienverwaltung aufgenommen habe. Es sei gut, dass sich die Ämter der Sache angenommen hätte. Nur passiert sei bisher nichts, so Hohmann.

Weitere Anlieger sollen sich beteiligen

Das soll sich nun ändern. Wie Thomas Scheffler, Eigentümervertreter der Immobilie, gegenüber dem WA mitteilte, habe man jetzt die Freigabe gegeben, die Löcher angesichts der damit verbundenen Gefährdung zu schließen. Der Auftrag sei an die Firma Heckmann vergeben worden und soll kurzfristig ausgeführt werden.

Dieses Wegestück vor Deichmann und Lidl befinde sich im Eigentum der Immobilienbesitzer. Allerdings werde man auch mit den benachbarten Immobilienbesitzern klären müssen, ob sie einen Teil der Reparaturkosten übernehmen. „Wir sind der Auffassung, dass sie sich beteiligen müssen, da sie die Zufahrt ja auch nutzen“, sagte Scheffler.

Es war nicht einfach, einen Ansprechpartner zu finden

Hinter den Kulissen hatte sich Bezirksbürgermeister Hartmut Weber schon seit längerer Zeit für die Lösung des Problems eingesetzt. Es sei gar nicht einfach gewesen, die richtigen Ansprechpartner zu finden. „Da bin ich seit zehn Wochen hinterher“, sagt er. Verwaltet wird das Objekt von der Immobilienverwaltung Noctua mit Sitz in Frankfurt. Auch in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung waren die tiefen Schlaglöcher Thema gewesen.

Auch das Blindenleitsystem ist kaputt

In diesem Zusammenhang beschäftigten sich die Bezirksvertreter auch gleich mit einem benachbarten Problem: dem kaputt gefahrenen Leitsystem für sehbehinderte Menschen im Kreisverkehr. Denn von dort aus geht die Zufahrt ab zum Rathaus-Center ab. Wenn die Liefer-Lkw den Discounter Lidl ansteuern, fahren sie zunächst geradeaus über die abgeflachte Mittelinsel, um rückwärts in die Lieferzufahrt zu rangieren. Dabei kommen die Noppen des Blindenleitsystems regelrecht unter die Räder und wird beim Einschlagen zerbröselt. Zudem blockierten die Lkw den Kreisverkehr zehn bis 15 Minuten, so Weber. „Und das passiert nicht nur einmal am Tag, sondern oft mehrmals“, sagt er. „Offensichtlich ist da bei der Planung nicht berücksichtigt worden.“ Wie das Problem zu lösen sei, könne er nicht sagen. Er persönlich wolle sich jedoch dafür einsetzen, dass die Zufahrt neu gestaltet wird, damit die Lkw nicht mehr in der bisherigen Weise über die Mittelinsel rangieren müssten.

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