Deutlich weniger Einbürgerungen in Hamm

Ein Personalausweis in einem Lesegerät
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Den deutschen Personalausweis wollten im vergangenen Jahr weniger Menschen als früher bekommen.

321 Ausländer sind im vergangenen Jahr in Hamm eingebürgert worden. Das sind genau 50 weniger als im Jahr zuvor (ein Rückgang um 13,5 Prozent). Das ist der drittniedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre.

Hamm - Ein Blick noch weiter zurück zeigt, dass zu Beginn des Jahrtausends deutlich mehr Menschen in Hamm die deutsche Staatsbürgerschaft erwarben: 2000 waren es 593 Ausländer, im Jahr darauf sogar 798. Das geht aus einer Statistik von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor.

Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen 24 696 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Wie IT.NRW als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 19,5 Prozent weniger Einbürgerungen als im Jahr zuvor (2019: 30 679). Im Jahr 2000 betrug die Zahl der Einbürgerungen noch 65 743.

Mehrzahl hat türkische Staatsangehörigkeit

In 49 Kreisen und kreisfreien Städten (einschließlich der Städteregion Aachen) wurden im Jahr 2020 weniger Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert als im Vorjahr. Nur in vier Kreisen und kreisfreien Städten lag die Zahl der Eingebürgerten höher als 2019.

Bei der Betrachtung einzelner Nationalitäten hatte die Mehrzahl der neuen deutschen Staatsbürger im Jahr 2020 vor ihrer Einbürgerung eine türkische Staatsangehörigkeit (3 108 Personen). Danach folgten Einbürgerungen mit vormals syrischer (1 870) und irakischer Staatsangehörigkeit (1 524).

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