Deutlich mehr Geld für putzende Feuerwehrleute

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Freiwillige Feuerwehrleute in Hamm erhalten künftig eine deutliche höhere Aufwandsentschädigung für die Reinigung ihrer Gerätehäuser.

Hamm - Der Personal- und Feuerwehrausschuss beschloss einstimmig, die Summe von bisher 5200 auf bis zu 45.000 Euro jährlich zu erhöhen. Während in den beiden Wachen der Berufsfeuerwehr der städtische Reinigungsdienst tätig ist, müssen die Freiwilligen ihre Sozialräume selbst putzen: Aufenthalts- und Schulungsräume, Umkleiden und Sanitäranlagen. Nach einer Regelung aus dem Jahr 1990 gab es deshalb bisher für die einzelnen Einheiten jährlich 50 Euro pro Raum und 20 Euro pro Fahrzeugstellplatz.

Grundsätzlich soll es der Verwaltung zufolge dabei bleiben, dass die Freiwilligen selbst putzen. Allerdings müssen die Räume aufgrund steigender Einsatzzahlen inzwischen deutlich häufiger gereinigt werden als vor 30 Jahren. Deshalb gilt ab 2020 eine abgestufte Entschädigungsregelung: 300 Euro sind es für die kleinste Löschgruppe, maximal 2400 für den größten Standort.

Das Geld geht über die Kasse der jeweiligen Einheiten an die Feuerwehrleute, es wird steuer- und sozialversicherungsfrei ausgezahlt. Die 20 Euro pro Fahrzeugstellplatz bleiben als Sachkostenpauschale erhalten.

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