Kanalbauarbeiten schreiten voran

Dauerbaustelle in Rhynern zieht ein paar Meter weiter

Langwierige Wanderbaustelle: Seit fünf Monaten laufen die Sanierungsmaßnahmen der Straße „An der Windmühle“ in Rhynern. Derzeit laufen die Hauptarbeiten an der Kreuzung zur Kleinbahnstraße. In wenigen Tagen ziehen die Arbeiter ein Stück weiter Richtung Gewerbepark.
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Langwierige Wanderbaustelle: Seit fünf Monaten laufen die Sanierungsmaßnahmen der Straße „An der Windmühle“ in Rhynern. Derzeit laufen die Hauptarbeiten an der Kreuzung zur Kleinbahnstraße. In wenigen Tagen ziehen die Arbeiter ein Stück weiter Richtung Gewerbepark.

Seit rund fünf Monaten ist die Verbindungsstraße aus dem Dorfzentrum Rhynern in Richtung Gewerbepark entlang der Carl-Orff-Grundschule dicht. Die lange geplante Sanierung der Straße „An der Windmühle“ findet seit Ende Februar statt – und sie wird noch mindestens ein ganzes Jahr andauern.

Rhynern - Dabei sind die bisherigen Arbeiten gut im Zeitplan, wie das Ingenieurbüro Gnegel aus Sendenhorst mitteilt. Die Fachleute lassen im Auftrag des Lippeverbandes die Kanalbauarbeiten durch die Baufirma Hugo Schneider GmbH aus Rhynern durchführen. Gearbeitet wird derzeit am Hauptkanal sowie an den Hausanschlüssen. Alle weiteren Arbeiten zum Ausbau der Straße werden erst im Anschluss unter Federführung der Stadt Hamm stattfinden.

Die Kanalbauarbeiten finden in drei Abschnitten statt. Phase 1 fand zwischen der Reinhard-zu-Rhynern-Straße und der Kleinbahnstraße statt. „Hier haben wir die Kanäle verlegt und die Asphaltschicht anschließend provisorisch wieder aufgetragen“, erklärt Ingenieur Helmut Schräder-Koppenstein.

Phase 2 läuft gerade im Kreuzungsbereich zur Kleinbahnstraße. „Hier werden wir in etwa anderthalb Wochen weiterziehen und den Kreuzungsbereich wieder freimachen“, so Schräder-Koppenstein. Die dritte Phase der Arbeit erstreckt sich dann vom Bereich vor der Firma Canina bis zur Vöhde. Hier rechnet der Fachmann mit einer Bauzeit bis etwa Anfang November. Dann wären zumindest die Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Die Bauzeit könne Schräder-Koppenstein aber nur unter Vorbehalt prognostizieren. Es gebe schon immer wieder Probleme mit Materiallieferungen“, gibt er zu bedenken. Noch habe dies an der Baustelle in Rhynern noch keine Auswirkungen gehabt, aber damit sei immer zu rechnen. Schlechtes Wetter könne ohnehin immer zur Verzögerungen führen.

Mit Beginn der Schule nach den Sommerferien dürfte die Carl-Orff-Schule die erste schwierige Phase der Bauarbeiten überstanden haben, ist doch das Grundstück der Schule dann nicht mehr direkt betroffen. „Wir sind aber auch immer in engem Kontakt zur Schulleitung“, so Schräder-Koppenstein.

Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten wird sich der eigentliche Erstausbau der Straße anschließen. Es werden unter anderem neue Gehwege erstellt, Parkstreifen geschaffen und die Bushaltestellen neu gebaut. Einige Bäume werden weichen müssen, andere werden neu gepflanzt. Insgesamt wird das Erscheinungsbild der Straße ein ganz anderes werden.

Insbesondere aber wird die Asphaltdecke abschließend neu aufgetragen. Der schlechte Zustand der Straße direkt vor der Grundschule hatte in den vergangenen Jahren zu etlichen Diskussionen geführt. Die Maßnahme musste aber immer wieder geschoben werden, weil im gleiche Zuge eben auch die Kanalbauarbeiten erfolgen sollten. Diese schließen sich an die Arbeiten an, die im vergangenen Jahr in der Straße „Gewerbepark“ erfolgt waren.

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