Viele Ideen fürs CreativRevier Heinrich Robert

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Im CreativRevier Heinrich Robert sollen künftig regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Herringen/Pelkum - Die Entwicklung des CreativReviers Heinrich Robert wird konkreter. Der neue Rahmenplan der Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert zeigt die Entwicklungsziele auf.

Creativ Village: Dieser Bereich – einschließlich des großen Parkplatzes – befindet sich nördlich beziehungsweise nordöstlich der historischen Gebäude. Hier sind zum einen Wohnformen geplant, die sowohl in der Wohnart, bei der Verwendung der Materialien, bei der energetischen Nutzung und unter ökologischen Gesichtspunkten eine besondere Qualität haben. Beispiele können sein: Tiny Houses (Mini-Häuser), eine Kombination aus Wohnen und Arbeiten, Baugruppen, Micro-Appartements, Passiv-, Holz- und Strohhäuser sowie Photovoltaik. Im Bereich der vorhandenen Umspannwerke und der Hochspannungsleitung soll sich Gewerbe ansiedeln. Die Rahmenplanung sieht hier Gewerbeflächen in der Größenordnung von 33 000 Quadratmetern vor. „Bei einer Grundstücksgröße von 2 500 bis 4 000 Quadratmetern können somit acht bis 13 Unternehmen angesiedelt werden“, heißt es. Ähnlich wie auf der Zeche Radbod sei auch eine Kombination von Wohnen und Arbeiten denkbar.

Landschaftsbauwerk: Das Landschaftsbauwerk, das sich bis zum Herringer Bach erstreckt, soll auf den Teilflächen der ehemaligen Kokerei und damit auf den Teilflächen mit der größten Kontamination errichtet werden. Die Verunreinigungen sollen sicher eingeschlossen werden. Das begehbare Landschaftsbauwerk soll aus den Bodenmassen unter anderem der noch abzutragenden Wälle errichtet werden. Geplant ist eine Höhe von fünf bis acht Metern. Auch Veranstaltungen sind hier denkbar.

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Handelszentrum: Rund um den Netto-Markt an der Kamener Straße soll in zwei Abschnitten ein Einzelhandelszentrum entwickelt werden. In einem ersten Bauabschnitt ist ein Fachmarktzentrum mit Lebensmittelmarkt, Drogeriemarkt und weiteren kleinen Fachmarkteinheiten angedacht. Auf einem rückwärtig gelegenen Areal kann gegebenenfalls ein großflächiger Fachmarkt untergebracht werden. Es muss allerdings genau geguckt werden, wer dort baut. Denn: „Ein Ansiedlungsvorhaben darf in keinem Fall die Versorgungsfunktion der Innenstadt oder eines anderen zentralen Versorgungsbereiches gefährden“, heißt es im Rahmenplan. Angegeben sind Verkaufsflächen zwischen 6 000 und 7 000 Quadratmetern (erster Bauabschnitt) beziehungsweise zwischen 3 000 und 4 000 Quadratmetern (2. Bauabschnitt).

Wohnen: Ein Wohnbaugebiet ist südlich der alten Bahntrasse vorgesehen, die Erschließung kann über die Fangstraße erfolgen. In diesem Bereich sollen vorwiegend Mehrfamilienhäuser und teilweise öffentlich geförderter Wohnungsbau entstehen, ebenso eine vierzügige Kita. Nördlich der ehemaligen Bahntrasse ist eine kleinteilige Bebauung mit Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern geplant. Eine Erschließung kann über die Goerallee erfolgen.

Kernbereich: Die historischen Gebäude sind der „bedeutendste Baustein des Rahmenplans“. Sie stellten ein hohes Identifikationspotenzial dar. Die Gebäude und Flächen seien insbesondere für die Kreativwirtschaft mit einem Mix aus Büroflächen, Werkstattflächen, Gastronomie sowie potenziellen Event- und Kulturflächen von Interesse. Hier sollen auch regelmäßig Veranstaltungen, Messen und Märkte stattfinden. Als erstes sollen das Direktionsgebäude und der Lichthof bespielt werden, für die es schon zahlreiche Interessenten gibt. Der Bauantrag ist gestellt, die Baugenehmigung wird in Kürze erwartet.

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