Stadt nennt Details

Virus nimmt sich keine Atempause: Diese Schulen und Kitas sind aktuell betroffen - keine Details zu Bezirken

Schüler sitzen in der Schule nebeneinander mit Masken im Gesicht
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In 34 Hammer Schulen gibt es derzeit Corona-Fälle.

Die Corona-Zahlen steigen trotz „Lockdown light“ in Hamm immer weiter. Etliche Schulen, Kitas und Seniorenheime sind davon betroffen. Zu der Betroffenheit in den Bezirken will sich die Stadt dagegen nicht äußern.

Hamm - Im Hammer Rathaus klingeln wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus die Alarmglocken. Ob und wie die bedenkliche Entwicklung zu erklären ist, soll umfassend durchleuchtet werden. Bis zum Donnerstagabend war dieser Prozess noch nicht abgeschlossen. Am Freitag soll es so weit sein. Eventuelle Konsequenzen oder Sofortmaßnahmen sollen dann auch im Laufe des Tages verkündet werden. (News zum Coronavirus.)

72 Schüler an 34 Schulen betroffen

Auch an den Schulen bleibt die Lage angespannt. Mit 34 Schulen gibt es derzeit in Hamm mehr Bildungsstätten mit Coronafällen als solche ohne. 52 Schulen befinden sich in städtischer Trägerschaft. Einigermaßen beruhigend bleibt, dass sich die Klassenzimmer nicht als Virenschleudern entpuppen.

72 Schüler waren am Donnerstag stadtweit infiziert, hinzu kamen sechs Lehrer beziehungsweise Mitarbeiter. 480 Personen befanden sich aus dem Schulumfeld in Quarantäne. Schüler und Lehrer, die außerhalb Hamms wohnen, sind dabei nicht erfasst. Maximal fünf bis sechs Infektionsfälle gebe es an einzelnen Schulen, die große Mehrheit habe einen Fall in ihren Reihen, erklärte Stadtsprecher Lukas Huster.

Hier die Übersicht über die betroffen Schulen:

  • Alfred Delp Schule
  • Anne-Frank-Gesamtschule
  • A.-Freymuth Gesamtschule
  • Beisenkamp Gymnasium
  • Carl Orff Schule
  • Eduard-Spranger BK
  • Elisabeth-Lüders BK
  • Erlenbachschule
  • Fr.-v.-Stein-Gymnasium
  • Friedensschule
  • Friedrich-Ebert-Realschule
  • Friedrich-List BK
  • Galilei-Gymnasium
  • Geistschule
  • Hellwegschule
  • Hermann-Gmeiner-Schule
  • Jahnschule
  • Johannesschule
  • Kappenbuschschule
  • Karlschule
  • Kettelerschule
  • Lessingschule
  • Märkisches Gymnasium
  • Martin-Luther-Schule
  • Overbergschule
  • Realschule Bockum-Hövel
  • Realschule Mark
  • Schillerschule
  • S.-Scholl-Gesamtschule
  • St. Franziskus BK
  • Stephanusschule
  • Talschule
  • Waldorfschule
  • Wilhelm-Busch-Schule

Wenige Betroffene in den Kitas

In den Kitas waren am Donnerstag vier Kinder und vier Mitarbeiter infiziert, 15 Personen befanden sich in Quarantäne. Dies betraf folgende Einrichtungen: Kita Noah, Kita Große Werlstraße, Kita Abraham (aus organisatorischen Gründen geschlossen), Tagespflege Kleine Entdecker und Katharina-Luther-Zentrum.

Auch sieben Senioren-Einrichtungen waren am Donnerstag betroffen. Hier listete die Stadt keine einzelnen Heime auf. Es handelte sich um stadtweit elf Bewohner und neun Mitarbeiter.

Keine Auflistung nach Stadtbezirken

Wie stark die einzelnen Stadtbezirken betroffen sind, bleibt unklar. Der WA hatte die Verwaltung um eine Auflistung gebeten und erhielt am Donnerstag folgende Antwort: „Die Stadtverwaltung erhebt zur Verbreitung des Corona-Virus in Hamm keine spezifischen Daten für einzelne Wohnquartiere, da diese keine Steuerungsfunktion haben. Solche Daten könnten dazu führen, die vorhandene, hohe Akzeptanz in der Bürgerschaft für die einschränkenden Schutz-Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus Covid-19 zu schwächen“, teilte Stadtsprecher Detlef Burrichter mit. Gradmesser für das Handeln der Verwaltung sei der Infektionsschutz für die gesamte Bürgerschaft.

Zuletzt hatte es geheißen, dass vor allem der Hammer Westen und Norden bei der Ausbreitung des Virus Hotspots seien. Die Corona-Lage in Hamm ist angesichts der Zahlen vor dem Wochenende alles andere als entspannt.

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