Trump schaltet sich ein

Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff: Gute Nachrichten für Hammer Ehepaar 

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Erlösende Nachrichten von der MS Rotterdam und MS Zandaam: Die Schiffe sollen am Donnerstag in Florida ankommen.

Es sollte eine Traumreise werden, für 1243 Passagiere und die Crew-Mitglieder wurde ihre Südamerika-Kreuzfahrt jedoch zu einem Albtraum. Das Coronavirus ist an Bord ausgebrochen. Nun schaltete sich US-Präsident Donald Trump ein.

Panama/Hamm - Erlösende Nachrichten von dem Ehepaar aus Hamm, das auf einem Kreuzfahrtschiff im Südpazifik in Quarantäne kam: Das Schiff steuert nun auf Fort Lauderdale zu. Am Donnerstag soll es in Florida ankommen. "Wir sind erleichtert und dankbar", sagt das Ehepaar Weinert, das am 7. März die Reise auf der MS Zandaam antrat.

Die MS Zandaam war auf ihrer Fahrt von Argentinien durch den Panamakanal nach Florida, als zuerst die Häfen aufgrund der Pandemie schlossen und dann bekannt wurde, dass das Coronavirus an Bord ausgebrochen sind.

Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff: Vier Personen starben

Es wurde bekannt, dass vier Personen an Bord starben. Die Lage des Kreuzfahrtschiffs war lange unklar, wo das Schiff vor Hafen gehen konnte. Mit an Bord in dieser schwierigen Situation war das Ehepaar Weinert aus Hamm, es konnte mittlerweile auf das Schwesternschiff MS Rotterdam wechseln.

Die Reederei der Holland America Line habe alles mögliche unternommen, um die Lage zu verbessern, stellt Frank Weinert klar. 

Erst am Freitag, 27. März, wurde klar, dass das Coronavirus an Bord ausgebrochen war. Die Reederei hatte das Schwesternschiff MS Rotterdam mit medizinischen Material und Personal zur MS Zandaam geschickt. Durch einer Durchsage des Kapitäns erfuhren die Weinerts von den Todesfällen an Bord.

Coronavirus an Bord: Trump fordert, das Richtige zu tun

Alle Passagiere und Crewmitglieder wurden auf Krankheitssymptome untersucht, dann konnten 800 Personen von der Zandaam auf die Rotterdam wechseln. Unter ihnen die erleichterten Weinerts. 

Das Ehepaar meldet nun, dass die Ausschiffungs- und Flug-Modalitäten noch geklärt werden müssen. US-Präsident Donald Trump sei in die Verhandlungen involviert, er habe den Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, aufgefordert: "DAS RICHTIGE ZU TUN", wie die Weinerts schreiben. Das bestätigen auch zahlreiche US-Medien.

Zuvor habe sich der Gouverneur von Florida sowie die Bezirksregierung gegen die Anlandung des Schiffes gestellt. "Heute noch keine Entscheidung" twitterte die Bezirksregierung, man müsse noch nachverhandeln.

Die Weinerts sind, wie alle Passagiere, auf ihrer Kabine isoliert, um sich nicht anzustecken. Nach der Ansprache des Schiffskapitäns im Fernsehen sei es noch feierlich geworden, sagt das Ehepaar. Es seien Sektgläser vor die Türen gestellt worden, mit denen man - "typisch amerikanisch" - virtuell mit dem Kapitän angestoßen habe.  

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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