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Corona in Hamm: Viele Proben witterungsbedingt nicht ausgewertet - Skepsis trotz guter Entwicklung

In Hamm werden wegen des vielen Schnees wohl aktuell weniger Corona-Tests durchgeführt.
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In Hamm werden wegen des vielen Schnees aktuell weniger Corona-Tests durchgeführt.

Nur eine Neuinfektion mit dem Coronavirus wurde binnen 24 Stunden in Hamm bekannt. Wirklich aussagekräftig für die weitere Verbreitung des Virus ist das aber nicht. Der Grund: Das Schneechaos.

Update, 9. Februar, 17.13 Uhr: Wie die Stadtverwaltung in Hamm am Nachmittag mitteilte, konnten die Corona-Mobile am Sonntag wegen des Wintereinbruchs nicht ausrücken. Auch am Montag war nur ein eingeschränkter Betrieb möglich. Das ohnehin schon reduzierte Soll an Probenentnahmen pro Fahrzeug habe am Dienstag nicht erreicht werden können, sagte ein Stadtsprecher. 48 Tests wurden vorgenommen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Ferner hatten die Testlabors bis einschließlich Montag keine auszuwertenden Proben in Hamm abgeholt. Zwei der drei Labors hätten dies am Dienstagmittag wieder erledigen können, auch das dritte Labor habe dies in Aussicht gestellt, hieß es aus dem Rathaus. Insgesamt sei man in Hamm aktuell witterungsbedingt mit 300 Proben in Verzug. Dieser Stau werde aber innerhalb weniger Tage abgearbeitet sein. Unklar bleibe, wie schnell die Labors die Auswertung vornehmen können.

Generell habe die positive Entwicklung der Fallzahlen in Hamm ungeachtet der Schnee-Auswirkungen allerdings Bestand, betonte der Stadtsprecher.

Corona in Hamm - unsere ursprüngliche Berichterstattung:

Hamm - „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es aufgrund der derzeitigen Witterung zu Verzögerung in der Auswertung von Coronavirus-Tests kommt“, teilte ein Sprecher der Stadt Hamm dazu am Dienstagmittag mit. Unklar ist, in welchem Tempo und mit welcher Anzahl an Kräften die Labore aktuell arbeiten können.

Und: Die Corona-Mobile in Hamm, die in begründeten Verdachtsfällen Corona-Tests vornehmen kommen derzeit kaum durch die Stadt. Innerhalb eines Tages kamen 48 Probenentnahmen durch die Mitarbeiter der Stadt hinzu (27.931 insgesamt).

Schon am Montag gab es nur eine Neuinfektion, am Sonntag waren es noch 28 gewesen. Beim jetzt bekannt gewordenen Fall liegen noch keine näheren Erkenntnisse zur Infektionskette vor. Die Person befand sich allerdings bereits in Quarantäne, als sie ihren positiven Corona-Befund erhielt.

Corona in Hamm: Inzidenzwert sinkt weiter

Durch die geringe Zahl der Neuinfektionen sank auch der 7-Tage-Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Kalendertagen) weiter. Am Dienstag lag er bei 82,8 (minus 4,5). Auch die Zahl der akut Infizierten ist weiter rückläufig. Sie liegt bei 246 - 24 weniger als noch am Vortag. 132 sind weiblich, 114 männlich.

Unterdessen vermeldete die Stadt einen weiteren, den nunmehr 147. Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein Mann im Alter von über 80 Jahren starb am 7. Februar auf der Intensivstation. „Es lagen wesentliche Vorerkrankungen vor“, hieß es in einer Mitteilung der Stadt.

Corona in Hamm: Mehr Covid-19-Patienten im Krankenhaus

Die Zahl derer, die wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen, stieg um drei auf 27. Unverändert liegen vier von ihnen auf der Intensivstation. Alle Betroffenen sind Männer (einer älter als 50, einer über 60 und zwei über 70 Jahre alt). Die hier genannten Zahlen für die Intensivstationen betreffen nur Personen aus Hamm, die Gesamtzahl der in Hamm Behandelten dürfte höher liegen.

Als Genesene gelten in Hamm inzwischen 5.953 Personen (+24). 3.183 von ihnen sind weiblich, 2.770 männlich. In Quarantäne befinden sich noch 330 Personen (-44) - die akut Infizieren sind hier allerdings nicht mitgerechnet. Aus dieser Beobachtung entlassen wurden bislang 27.342 Hammer.

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