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Omikron-Fallzahlen explodieren nun auch in Hamm - bislang aber kaum schwerere Verläufe

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Von: Frank Lahme

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Auf einer Intensivstation musste noch kein Omikron-Infizierter aus Hamm behandelt werden.
Auf einer Intensivstation musste noch kein Omikron-Infizierter aus Hamm behandelt werden. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Die Welle der hochansteckenden Virus-Variante Omikron ist am Donnerstag mit gehöriger Wucht in Hamm eingeschlagen. Schwere Omikron-Verläufe hat es aber zumindest bislang nicht gegeben. In den Krankenhäusern bleibt die Lage konstant.

Hamm – Die Zahl der Infizierten war am Donnerstag binnen 24 Stunden um 20 Prozent in die Höhe geschnellt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird bereits an diesem Freitag ein neues Allzeithoch erreicht. (News zum Coronavirus in Hamm)

Nur zwei Betroffene überhaupt in der Klinik

Die vielen Infizierten müssen aber nicht zwangsläufig auch viele schwer Erkrankte bedeuten: Die These, dass Omikron-Infektionen deutlich milder verlaufen als solche mit der Delta-Variante, bestätigt sich zumindest bislang auch in Hamm.

Bisher seien lediglich zwei Hammer mit Omikron im Krankenhaus behandelt worden, keiner davon auf einer Intensivstation, erklärte Stadtsprecher Tom Herberg am Donnerstag auf WA-Nachfrage. Der erste Patient sei zu Wochenbeginn aufgenommen und bereits wieder entlassen worden. Aktuell liege eine über 70-jährige Frau stationär. Sie sei geboostert.

Noch am Mittwoch waren der Stadt lediglich 250 Omikron-Fälle bekannt gewesen. Die aktuelle Zahl dürfte erheblich höher sein. Sie kann aber von der Stadt wegen des nötigen Arbeitsaufwands nicht täglich ausgewiesen werden. Kommenden Mittwoch ist nächster Meldetag.

Corona-Team an der Belastungsgrenze - Software-Problem vorübergehend

Die 243 Neuinfektionen, die am Donnerstag in Hamm bekannt wurden, brachten auch das städtische Coronateam an seine Grenzen. „Aufgrund der hohen Fallzahlen können wir aktuell keine Angaben zu den Infektionswegen machen“, teilte die Stadtverwaltung am Mittag mit.

Es handele sich aber nur um ein vorübergehendes Problem bei der Software, ergänzte Stadtsprecher Tom Herberg etwas später. Man arbeite an einer automatisierten Lösung. Derzeit müsse jeder Fall noch händisch eingepflegt werden. „Wir werden die Infektionswege aber weiter ermitteln“, so Herberg.

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