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Fitnessstudio „Ladies First“ schließt am 1. Juli

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Von: Frank Osiewacz

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Es sieht wie eine Eröffnung aus, doch der Traum vom eigenen Fitnessstudio ist geplatzt: „Ladies First“ schließt.
Es sieht wie eine Eröffnung aus, doch der Traum vom eigenen Fitnessstudio ist geplatzt: „Ladies First“ schließt. © Brünnich

„Corona hatte fast 50 Prozent Mitgliederrückgang zur Folge. Das bricht uns das Genick.“ Am 1. Juli schließt Studioleiterin Kirsten Brünnich ihr Fitnessstudio „Ladies First“ am Caldenhofer Weg 121.

Hamm - Die wirtschaftlichen Folgen von Corona seien für sie nicht tragbar. Nun sucht Brünnich einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin, die das Studio weiter betreiben möchten.

Sie sei immer stolz und glücklich gewesen, ein besonderes Fitnessstudio zu führen, so die Inhaberin, die mit ihrem Betrieb Trägerin des Siegels „Echte Hammer“ ist. Auch darauf sei sie stolz. Der persönliche Kontakt zu den ausschließlich weiblichen Mitgliedern habe von der familiären Atmosphäre gelebt. Eine Alternative zu ihrem Konzept sei in Hamm schwer zu finden.

Langer finanzieller Atem fehlt

Nach fünf Jahren als Franchiseunternehmen folgte 2011 der Schritt in die Selbstständigkeit. Mit Corona und den entsprechenden Folgen sei der Weg für sie leider in die falsche Richtung gelaufen. Um in eine sichere Zukunft blicken zu können, fehle ihr der nötige lange finanzielle Atem.

Ihre Mitarbeiterinnen und die Mitglieder hat sie von der Schließung informiert. Noch vor Kurzem hatte sich Brünnich in unserer Zeitung zum BGH-Urteil geäußert, das Kunden die Rückforderung von während des Lockdowns gezahlten Beiträgen ermöglicht. Ein Grund für die Schließung war das allerdings nicht: Davon hatte nur eine Kundin Gebrauch gemacht.

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