Corona-Pandemie

FFP-2-Masken aus Apotheken in Hamm weiter sehr gefragt

Ein Apotheker hält eine FFP-2-Maske hoch.
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Ein Apotheker hält eine FFP-2-Maske hoch.

Hamm - Die Hammer Apotheker verzeichnen weiterhin hohe Nachfragen nach FFP-2-Masken, die gegen Gutscheine ausgegeben werden. Das sagte Martin Schwarzer, der die Hirsch-Apotheke am Hauptbahnhof betreibt und für die Hammer Apotheker spricht. Zwar gebe es keine Schlangen vor den Apotheken, wie bei der Erstaufgabe der Masken im Dezember, die Artikel würden von den Kunden aber kontinuierlich und in großer Zahl abgeholt.

So sieht es auch Stephanie Schauff von Werder, die in Bockum-Hövel die Strauss- und die Engel-Apotheke betreibt. Bewährt habe sich, dass die Krankenkassen die Gutscheine für die Masken inzwischen versetzt verschicken, sodass der Andrang gesteuert werden könne.

Schwarzer mochte die Bedenken einzelner Apotheker, trotz Bundeszusagen auf den Kosten für die Masken sitzen zu bleiben, nicht nachvollziehen. Schauff verwies darauf, hochwertige Masken eingekauft zu haben, die nicht vollständig refinanziert würden. Das gehe zwar auf Kosten der Apotheke, stattdessen Masken geringerer Qualität auszugeben, komme aber nicht in Frage.

Seit Dezember werden über die Apotheken FFP-2-Masken für Risikogruppen ausgegeben. Die Berechtigten erhalten über ihre Krankenkassen entsprechende Gutscheine. Während die erste Marge für chronisch Kranke und Senioren noch kostenlos war, müssen seit Jahresbeginn zwei Euro zugezahlt werden. Der Bund unterstützt die Aktion mit 491 Millionen Euro. jf

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