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Corona-Lage in Hamm vor dem Wochenende recht unauffällig

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Von: Markus Hanneken

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Die Corona-Situation in Hamm zeigt sich vor dem Wochenende unauffällig stabil. Die Daten am Freitag.

Hamm - 224 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab die Stadt Hamm am Freitag bekannt (inklusive Nachmeldungen). Die Inzidenz (651) veränderte sich seit Donnerstag nicht weiter. Die Gesamtzahl der offiziell gemeldeten Infizierten sank im 24-Stunden-Vergleich um rund 100 auf knapp 1600. (News zum Coronavirus in Hamm, für überregionale Infos hier klicken.)

Weil Corona längst keine massenhaft todbringende Seuche mehr ist, spricht der Hammer Chefarzt Dr. Markus Unnewehr jetzt Klartext: Er fordert ein konsequentes Umdenken in vielen Bereichen: Schluss mit ansatzlosen Tests und den meisten aller Auflagen. Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause, der Rest geht arbeiten, lautet seine Formel – auch mit Blick auf den kommenden Herbst.

Zum Vergleich einige tagesaktuelle vom RKI gemeldete Inzidenzen aus der Region: Kreis Soest 496 (gestiegen), Kreis Warendorf 652 (gestiegen), Kreis Unna 567 (gesunken), Münster 631 (gestiegen), Dortmund 649 (gesunken). Bundesweit sank der Wert laut RKI leicht auf 729.

Corona in Hamm - die offiziellen Kennzahlen am Freitag:

Heute, 22.7.Donnerstag, 21.7.Vorwoche, 15.7.Vergleich zur Vorwoche
7-Tage-Inzidenzwert651,0651,0647,6-3,4
Neuinfektionen insgesamt224281263-39
akut als infiziert gemeldet159916941657-58
stationär im Krankenhaus313242-11
auf Intensivstation behandelt335+/-0
mit oder an Corona gestorben284284284+/-0
Zahl der Genesenen64.53964.22063.262+1277

Corona in Hamm: Die Situation in den Krankenhäusern

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Hammer in Krankenhäusern verringerte sich im Wochenvergleich inzwischen um elf. Intensivmedizinisch werden unverändert drei Corona-Patienten aus Hamm behandelt: Es handelt sich nach Angaben der Stadt um eine Frau über 80, einen Mann über 60 und einen Mann über 70.

Wichtig: Das Gros der aktuell übermittelten Detailzahlen hat längst nur noch Richtwert-Charakter. Die Daten haben nicht die Aussagekraft früherer Monate, weil viele Infektionen gar nicht mehr offiziell gemeldet werden (Stichwort Dunkelziffer), keine strategische Nachverfolgung einzelner Fälle mehr stattfindet und eventuell positive Reiserückkehrer mangels Testpflicht nicht mehr erfasst werden.

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