Lockerungen in Sicht

Feste ab September? Schützen in Hamm vorsichtig optimistisch für Veranstaltungen in diesem Jahr

Gezapftes Schützenbier: Ist das gemeinsame Anstoßen bald wieder möglich?
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Gezapftes Schützenbier: Ist das gemeinsame Anstoßen bald wieder möglich?

Angesichts der Lockerungen und erster echter Perspektiven für Feste und Feiern blicken die Hammer Schützen optimistisch auf den Spätsommer und Herbst - und auch bereits ins neue Jahr.

Hamm – „Es ist gut und richtig, dass es endlich auch eine Perspektive, wenn auch eine sehr vorsichtige, für unsere Vereine gibt“, freute sich Thomas Jägermann, Vorsitzender des Stadtverbandes der Hammer Schützenvereine. Grund für die Freude ist, dass die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes, die seit dem 28. Mai gilt, neue Öffnungsmöglichkeiten aufzeigt, die auch den Vereinen in Hamm hilfreich sein können, wenn es darum geht, zukünftige Veranstaltungen zu planen. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner180.793 (Stand: 31.12.2020)

Volksfeste ab 1. September - mit bis zu 1.000 Teilnehmern?

Ab 1. September dürfen in Hamm Volksfeste, darunter fallen auch Schützenfeste mit bis zu 1.000 teilnehmenden Besuchern, mit Negativnachweis und Hygiene- und Infektionsschutz stattfinden. Voraussetzung ist, dass die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Hamm höchstens bei 35 liegt. Bei einer landesweiten Inzidenz bis höchsten 35 können sogar über 1.000 Besucher teilnehmen. In Hamm ist die 35 zwar noch nicht unterschritten, sollte die positive Entwicklung jedoch weiterhin anhalten, ist das bis September denkbar.

„Die Schützenvereine in Hamm sind nach wie vor sehr zurückhaltend und wollen erst einmal eine Veranstaltung für ihre Mitglieder planen“, erklärte Jägermann weiter. Er hatte zuvor bei den Vorsitzenden der Vereine eine entsprechende Anfrage gestartet. „Alle Vereine haben sich beteiligt, so dass das Bild vollständig ist.“

Denkbare Veranstaltungen sind in diesem Zusammenhang Mitgliederversammlungen, Jubilarehrungen oder auch ein Kaiserschießen. „Zwei Vereine haben für den September sogar schon ein Zelt vorbestellt“, fügte der Vorsitzende hinzu. „Für die Vereine ist es wichtig, dass sie wieder einen unmittelbaren Kontakt zu ihren Mitgliedern haben.“

Schützen in Hamm werden kreativ - viele „to go“-Pakete

Jägermann wies aber auch darauf hin, dass viele Vereine die Termine der Schützenfeste genutzt haben oder noch nutzen, um Sonderaktionen durchzuführen. So werden oftmals auch „Schützenfest-to-go-Pakete“ zusammengestellt, die dann an einem zentralen Ort abgeholt werden können. „Die Vereine lassen sich sehr viel einfallen“, lobte Jägermann. Viele Vereine haben aber auch Videokonferenzen genutzt, um in Kontakt zu bleiben und Beratungen durchzuführen. „Die ersetzen natürlich nicht ein Gespräch in Präsenzform.“

Dennoch mahnt auch Jägermann zur Vorsicht. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und es besteht immer noch die Gefahr einer Infektion“, führte er an - trotz der Tatsache, dass in Hamm schon sehr viele Personen den vollen Impfschutz genießen.

34. Frühlingsball soll am 26. März 2022 steigen

Der Stadtverband plant auch schon die nächsten eigenen Veranstaltungen. So soll es am 26. März kommenden Jahres endlich den 34. Frühlingsball des Stadtverbandes geben. Die entsprechenden Verträge mit der Maxipark GmbH wurden bereits geschlossen. Diese Veranstaltung musste sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ausfallen. „Darüber hinaus planen wir noch einen Großen Zapfenstreich in der Innenstadt“, so Jägermann.

Hier muss aber sowohl der Zeitpunkt als auch der genaue Veranstaltungsort gefunden werden. Erste Gespräche mit der Stadt Hamm wurden bereits geführt. Darüber hinaus hofft Jägermann, dass der Isenbeck-Schützentag im November im Maximilianpark stattfinden kann. Ebenso soll es im Oktober noch eine Herbstversammlung des Stadtverbandes geben. Auch hier sind die Planungen noch im Anfangsstadium, da die bisherigen Inzidenzen dies noch nicht zuließen.

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