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Corona in Hamm: Fallzahlen steigen weiter - Wieder Todesfall

Eine Intensivstation in Dresden.
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Kampf gegen Corona an vorderster Linie: eine Intensivstation.

Die Corona-Fallzahlen in Hamm steigen vor dem Wochenende erneut an. Der Überblick.

Hamm - 53 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden beim Gesundheitsamt der Stadt Hamm am Freitag bekannt. Das waren so viele wie seit dem 18. Januar nicht (54). Am Donnerstag hatte es 21 neue Fälle gegeben. Durch den Anstieg kletterte auch die Zahl der akut Infizierten - auf exakt 300 (+22). 126 der Betroffenen sind weiblich, 174 männlich. Der RKI-Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tage) stieg gleichzeitig über die 100er-Marke und liegt bei 115,1 (+15,6). (News zum Coronavirus in Hamm)

Corona in Hamm: Weiterer Todesfall gemeldet

37 der neu Betroffenen haben sich innerhalb des Familien- und Bekanntenkreises angesteckt (alle zuvor schon in Quarantäne), sieben Personen am Arbeitsplatz (vier in Quarantäne). In Neun Fällen war der Infektionsweg noch unklar (zwei in Quarantäne).

160 Personen sind in Hamm inzwischen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Am 3. März traf es einen Mann im Alter von über 70 Jahren, der zuletzt auf der Intensivstation lag. Es lagen nach Angaben der Verwaltung „wesentliche Vorerkrankungen“ vor.

Corona in Hamm: Weiter über 1.000 Personen in Quarantäne

14 Personen befinden sich nach einer Covid-19-Erkrankung zur stationären Behandlung im Krankenhaus (-2), drei von ihnen liegen auf der Intensivstation (-1). Hiervon betroffen sind eine Frau über 40, eine Frau über 60 und ein Mann über 70. Die hier genannten Zahlen für die Intensivstationen betreffen nur Personen aus Hamm, die Gesamtzahl der in Hamm Behandelten dürfte höher liegen.

Als Genesene gelten inzwischen 6.431 Personen in Hamm (+30). 3.429 von ihnen sind weiblich, 3.002 männlich. 1.042 Hammer befinden sich am Freitag in Quarantäne (+33). Aus dieser Beobachtung entlassen wurden 28.197 Menschen (+89). 29.210 Proben sind an den Corona-Mobilen und an der Alfred-Fischer-Halle genommen worden (+67). Über Hausärzte und Schnelltests kommen jedoch viele hinzu.

Corona in Hamm: Schutzverordnung wird analysiert

Die Übermittlung der aktuellen Fallzahlen hatte sich am Freitag verzögert, weil im Rathaus aktuell die neue Corona-Schutzverordnung des Landes ausgewertet wird. Im Laufe des Nachmittags werden wir auf WA.de wie gewohnt auch dazu im Detail berichten.

Der Corona-Ausbruch bei Westfleisch ist unterdessen weit weniger dramatisch als zunächst angenommen. Das Schlachtunternehmen hatte längst reagiert - und ein seit Monaten erprobtes und bewährtes Isolations-Verfahren angewandt. Gleichwohl könne man nicht von einem klassischen Ausbruchsgeschehen sprechen.

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