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Corona in Hamm: Zahlen steigen weiter - Über 90-Jährige gestorben

Antigen-Schnelltests
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Antigen-Schnelltests sollen bald flächendeckend Hammer Altenheimen zur Verfügung stehen.

Hamm - Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten nähert sich in Hamm der 600er Grenze.

Bei 579 Personen war am Montagmittag Covid-19 nachgewiesen - bei so vielen wie nie zuvor. Der RKI-Inzidenzwert (Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) sank trotz erneut 53 Neuinfektionen seit Sonntag leicht und lag bei 222,9. (Corona-Spezialressort für Hamm)

Corona in Hamm: Frau stirbt im Krankenhaus

Ferner gab es den 47. Todesfall zu beklagen: Eine über 90 Jahre alte Frau verstarb am Montag im Krankenhaus. Wie die Stadt mitteilte, hatte sie mehrere Vorerkrankungen.

Von den 53 Neuinfizierten hatten sich 29 aus einer Quarantäne heraus bei Angehörigen oder Bekannten angesteckt. In zwei Fällen erfolgte die Infektion vermutlich bei Bekannten/Familie ohne vorherige Quarantäne. Ein Reiserückkehrer aus Marokko wurde ebenfalls positiv getestet. Bei den übrigen 21 Betroffenen blieb der Infektionsherd zunächst unbekannt.

Weiter fünf Personen auf Intensivstation

42 Personen aus Hamm wurden am Montag stationär im Krankenhaus behandelt. Fünf davon befanden sich auf einer Intensivstation (2x männlich über 70, 2x männlich über 80, 1x weiblich über 90).

2.131 Hammer galten als genesen (1.153 weiblich, 978 männlich). 2.011 Menschen befanden sich in amtlich angeordneter Quarantäne - das waren 79 weniger als am Sonntag. 16.833 Hammer wurden im Lauf der Pandemie aus der Beobachtung entlassen. An den Corona-Mobilen und an der Alfred-Fischer-Halle wurden bislang 20.173 Tests vorgenommen (+181).

Corona in Hamm - diese Regeln gelten aktuell:

  • Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur für zwei Haushalte erlaubt und mit maximal zehn Menschen.
  • Private Feiern dürfen nur aus herausragendem Anlass und mit maximal 25 Personen in Privatwohnungen stattfinden. Dabei sind zwingend Kontaktlisten zu führen. Eine Anzeige- oder Genehmigungspflicht besteht nicht.
    Zu herausragenden Anlässen gehören: 18. Geburtstage, runde Geburtstage, ab dem 70. Geburtstag jeder Geburtstag, Hochzeiten und Trauungen, Hochzeitsjubiläen (silberne, goldene, Diamant- und Gnadenhochzeit), Taufen, Erstkommunionen und Konfirmationen und vergleichbare Feiern im muslimischen und jüdischen Glauben.
    Feiern aus anderen aus den genannten Anlässen sind nicht erlaubt. Wenn Feiern mit mehr als 25 Personen oder ohne besonderen Anlass stattfinden, erwartet den Verantwortlichen ein Bußgeld von 2500 Euro.
  • Maskenpflicht besteht wie bisher in Bus, Bahn und Taxi. Auch auf Spielplätzen (außer für Kinder bis zum Schuleintrittsalter) gilt sie laut aktueller Verordnung. In privaten Autos gilt keine Tragepflicht eines Mundschutzes. Auch auf öffentlichen Plätzen soll es verstärkt eine Maskenpflicht geben, für die Wochenmärkte in Hamm ist das bereits der Fall. Für andere, stärker frequentierte Orte – etwa die Fußgängerzone – gibt es noch keine entsprechenden Entscheidungen.
  • Der Einzelhandel bleibt geöffnet, dort darf sich nicht mehr als ein Kunde auf zehn Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten. Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen müssen bis Ende des Monats schließen. Gastronomen bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen erlaubt.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden einen Monat lang untersagt. Profisport-Veranstaltungen wie etwa Spiele des ASV Hamm-Westfalen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. Nicht erlaubt ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen. Eine Ausnahme bildet der Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt.
  • Das Museum, das Kino, der Tierpark, Wettannahmestellen, Bordelle, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Der Maxipark bleibt geöffnet. Musikfeste und Festivals sind bis 31. Dezember untersagt.
  • Schließen müssen auch Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Fußpflege bleiben möglich. Friseursalons können öffnen.

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