Schwimmer auf dem Trockenen

Auch das Maximare fährt herunter: Lockdown trifft Freizeitbad - alle Infos

Das Maximare muss ebenfalls für vier Wochen schließen.
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Das Maximare muss ebenfalls für vier Wochen schließen.

Der neue Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche. Auch das Maximare Hamm muss erneut schließen.

Hamm - Wie Badsprecher Christian Fecke mitteilte, wurde nach Rücksprache mit der Geschäftsführung der Stadtwerke und aufgrund der bundesweit beschlossenen Corona-Maßnahmen entschieden, die nicht nur bei Hammern beliebte Therme ab dem kommenden Montag, 2. November, vorerst für vier Wochen zu schließen. Davon seien sämtliche Bereiche betroffen. Aquawelt, Saunawelt, Sportbecken, Gastronomie und weitere Bereiche können deshalb nicht wie gewohnt besucht werden.

Wiederöffnung (hoffentlich) am 1. Dezember

„Geschlossen bleibt das Maximare, Stand heute, zunächst bis einschließlich Montag, 30. November“, erklärte Fecke. Mitarbeiter und Führung des Bades hoffen, danach wieder Besucher begrüßen zu dürfen. Die Mitarbeiter des Maximare gehen für die Schließungszeit zum Teil in Kurzarbeit.

Fecke betont allerdings: Bis zum kommenden Sonntag bleibt das Freizeitbad in allen Bereichen zu den üblichen Zeiten geöffnet. Besucher haben also noch an drei Tagen die Chance, Bahnen zu ziehen, in die Sauna zu gehen oder im Wellenbecken zu schwimmen. Die Therme werde dann nach dem Badebetrieb am späten Sonntagabend energetisch heruntergefahren, die Wassertemperaturen entsprechend angepasst, um Energie zu sparen.

Während der Schließungszeit wird das Gebäude durch einen bestellten Objektschutz gesichert. Der Lockdown in Hamm trifft auch andere Bereiche.

Lockdown kam für Maximare-Manager überraschend

Noch in der vergangenen Woche hatten die Verantwortlichen im Maximare die Wahrscheinlichkeit einer neuen Schließung ihres Bades als gering eingeschätzt. Deshalb lag auch zunächst kein Notfallplan in der Schublade, wie es etwa beim Aquafun in Soest der Fall gewesen ist.

Maximare-Badleiter Oliver Garlepow hatte sich auf die ohnehin von vornherein niedriger angesetzten Besuchergrenzen berufen und erklärte, dass man schon alles Mögliche unternehme, um Infektionen zu verhindern.  So würden in die Aquawelt und im Sportbeckenbereich in den Herbst-/Wintermonaten lediglich 250 Besucher gleichzeitig eingelassen, obwohl laut Verordnung 600 möglich wären. Eine Lockdown-Anordnung sah Garlepow „sehr weit weg“. Es kam bekanntlich anders.

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