Corona-Schutz

Ansturm auf Apotheken: FFP2-Masken für Senioren in Hamm teilweise schon vergriffen

Vor den Apotheken bilden sich derzeit längere Schlangen.
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Vor den Apotheken bilden sich derzeit wie hier in der Innenstadt längere Schlangen.

Offenbar nutzen in Hamm viele Senioren die Möglichkeit, sich vor Weihnachten mit kostenlosen FFP2-Schutzmasken auszustatten.

Hamm - Vor den Apotheken, in denen die Ausgabe stattfindet, bilden sich deshalb zur Zeit lange Schlangen. Wartende müssen daher Geduld mitbringen, bevor sie die ihnen zustehenden Masken ausgehändigt bekommen. In einigen Apotheken war der Mundschutz bereits vergriffen. (News zum Coronavirus in Hamm.)

Corona: Masken zum Fest für Tausende Hammer

Nach Angaben aus dem Strukturatlas aus dem Jahr 2017 waren schon zu diesem Zeitpunkt 49.051 Hammer über 60 Jahre alt. Mittlerweile dürfte die 50.000er-Grenze durch den demografischen Wandel bereits deutlich überschritten sein. Dazu kommen Angehörige der Risikogruppe jüngeren Alters. So dürfte etwa ein Drittel der Hammer nun Anspruch auf diese Masken haben.

Insgesamt betroffen sind rund 27 Millionen Bürger in Deutschland. Sie zählen zur Risikogruppe und sollen durch eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums mit Schutzmasken ausgestattet werden. Die Ausgabe der Schutzmasken erfolgt in einem stufenweisen Verfahren.

Anspruch auf die kostenlosen FFP2-Masken haben laut dem Ministerium über 60-Jährige und Menschen mit folgenden chronischen Erkrankungen oder Risikofaktoren:

  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
  • chronische Herzinsuffizienz,
  • chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,
  • Demenz oder Schlaganfall,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
  • Trisomie 21,
  • Risikoschwangerschaft.

Corona: Kostenlose FFP2-Masken in Apotheken - so erhalten Berechtigte die Schutzmasken

In dem ersten Schritt können sich die Berechtigten in Apotheken kostenlos drei FFP2-Masken abholen. „Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder die nachvollziehbare Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der Risikogruppen“, heißt es seitens des Bundesgesundheitsministeriums. Auch kann zur Abholung eine Person bevollmächtigt werden.

Im Januar soll eine zweite Ausgabe-Stufe folgen. Alle wichtigen Informationen haben wir dazu hier zusammengefasst.

Corona in Hamm - das bewegt die Menschen aktuell

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