Trend hält an

Coronavirus in Hamm: Die Zahlen am Dienstag - Krankenhäuser äußern sich zu Besuchsregeln

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Immer weniger Menschen in Hamm sind akut mit dem Coronavirus infiziert. Der Trend hält an.

Hamm - Nach Angaben der Stadt waren am Dienstag - Stand 12 Uhr - noch 42 Personen akut mit dem Virus infiziert. 23 Frauen und 19 Männer sind betroffen. Im Vergleich zu Montag wurde eine Neuinfektion registriert.

Sechs Personen werden noch stationär in einem der drei Akutkliniken behandelt. Auf der Intensivstation liegt wegen einer Covid-19-Erkrankung kein Patient mehr.

Als genesen gelten inzwischen 395 Menschen - und damit noch einmal zwölf mehr als am Montag. 215 von ihnen sind weiblich, 180 männlich.

In Quarantäne befinden sich noch 212 Personen. Sie sind entweder selbst betroffen oder eine direkte Kontaktperson. Aus der Isolation entlassen wurden 2.853 Hammer.

Neue Todesfälle gab es nicht. Bislang sind 36 Personen, bei denen das Virus nachgewiesen war, gestorben.

An den Coronamobilen sind inzwischen 4.493 Tests durchgeführt worden.

Krankenhäuser weiter für Besucher dicht

Trotz der durchweg positiven Nachrichten bleiben Hammer Krankenhäuser vorsichtig. Die drei Akutkliniken St. Barbara, St. Marienhospital und Evangelisches Krankenhaus teilten mit, dass bis einschließlich zum 1. Juni weiter an der bestehenden Besucherregelung festgehalten und nur in Ausnahmefällen Besucher zugelassen werden.

„Wir haben Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen, halten eine frühere Öffnung jedoch für zu risikobehaftet“, teilten die Geschäftsführer der Häuser in einer Presseerklärung mit. Man sei sich einig, dass der maximale Schutz für Patienten und Mitarbeiter vorrangig sei. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie sich das Infektionsgeschehen nach der Lockerung der Einschränkungen weiter entwickeln wird“, heißt es weiter in der Erklärung.

Alle Kliniken seien der Auffassung, dass die durchschnittliche Liegezeit von sechs bis sieben Tagen auch ohne Besuch überstanden werden könne. Auch andere Krankenhäuser – etwa in Dortmund – seien zu diesem Schluss gekommen. Für besondere Fälle wie Geburten oder Patienten in der letzten Lebensphase gibt es Sonderregelungen.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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