Statistik der Stadt

Corona-Wochenvergleich: Weniger Neuinfektionen - Anteil der Reiserückkehrer steigt deutlich

40 Prozent der neuen Corona-Fälle in Hamm gehen auf Reiserückkehrer zurück.
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40 Prozent der neuen Corona-Fälle in Hamm gehen auf Reiserückkehrer zurück.

Das Corona-Infektionsgeschehen geht nach einem deutlichen Anstieg in der Vorwoche in Hamm wieder etwas zurück. Der Anteil der Reiserückkehrer steigt allerdings merklich.

Hamm – Abseits der 16 bekannt gewordenen Neuansteckungen am Mittwoch sind die Infektionszahlen im Wochenvergleich zurückgegangen. Das berichtet die Stadt Hamm. Gab es in der Vorwoche noch 30 Neuinfektionen, waren es im Zeitraum vom 12. bis zum 18. Juli lediglich 25. (News zum Coronavirus in Hamm)

Corona: Aufklärungsquote in Hamm bei 96 Prozent

Von diesen Fällen wurden zunächst acht ohne klaren Ursprung vermeldet. Im Rahmen der Nachverfolgung konnten nach Angaben der Stadt bis auf einen Fall alle Betroffenen einer Infektionskette zugeordnet werden. In Hamm liegt die Aufklärungsquote damit aktuell bei 96 Prozent.

40 Prozent der Infektionen gehen auf den Familien- und Bekanntenkreis und eine gemeinsame Quarantäne zurück. Ebenfalls 40 Prozent der Betroffenen - und damit deutlich mehr als in der Vorwoche (sieben Prozent) - sind Reiserückkehrer. In 16 Prozent der Fälle wurde die Ansteckung im Rahmen einer Arbeitgebertestung bekannt.

Keine Einrichtungen betroffen - nochmal Rückgang bei Schnelltests

14 Schüler galten in dieser Woche als infiziert, 44 befanden sich im gleichen Zeitraum in häuslicher Quarantäne. Schulen sind wegen der Sommerferien keine betroffen. Zwei Kita-Kinder sind ebenfalls unter den Infizierten gezählt worden. Beide waren im infektiösen Zeitraum nicht in der jeweiligen Kita. Aus Seniorenheimen sind wie inzwischen seit Monaten keine Fälle gemeldet worden.

Mit 8.199 Schnelltests sind noch einmal 1.310 weniger Probenentnahmen für Schnelltests durchgeführt worden als in der Woche davor (minus 14 Prozent). Schon da hatte es einen Rückgang um 29 Prozent gegeben. Acht der Schnelltests fielen positiv aus, was einer Quote von 0,1 Prozent entspricht. Die meisten Schnelltests wurden am Freitag, 16. Juli, durchgeführt (1.850).

Altersverteilung: Mehr als die Hälfte ist unter 30

Die größte Zunahme gab es in der Gruppe der 10- bis 19-Jährigen (+9), die mit 12 auch absolut neben den 40- bis 49-Jährigen den größten Anteil stellen. Auch in dieser Gruppe gab es einen deutlichen Anstieg. Auch bei der Altersverteilung ist die Tendenz klar: Während mit 27 mehr als die Hälfte der Infizierten unter 30 ist, gibt es im Alter von über 60 Jahren nur einen Infizierten.

Hier die detaillierte Altersverteilung der 49 Infizierten von Mittwoch:

AltersgruppeAnzahl InfizierteEntwicklung
0 bis 9 Jahre4+/-0
10 bis 19 Jahre12+9
20 bis 29 Jahre11+5
30 bis 39 Jahre5-1
40 bis 49 Jahre12+8
50 bis 59 Jahre4-1
60 bis 69 Jahre0-2
70 bis 79 Jahre1+1
80 bis 89 Jahre0+/-0
über 90 0+/-0

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