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Coronavirus in Hamm: Wieder Reiserückkehrer infiziert - Irrtum bei Todesfall

Symbolbild.
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Hamm - Die aktuellen Corona-Zahlen bewegen sich auf niedrigem Niveau. Verwirrung gab es um einen am Montag gemeldeten Todesfall.

Nach Angaben eines Stadtsprechers waren am Dienstagmittag (Stand: 12 Uhr) 21 Personen als Corona-Infizierte beim Gesundheitsamt der Stadt bekannt. 12 von ihnen sind weiblich, 9 männlich. Im Vergleich zu Montag gab es drei Neuinfektionen.

Alle drei Personen sind Reiserückkehrer aus Bosnien. Die Personen sollen allerdings nicht miteinander in Verbindung stehen, erklärte der Stadtsprecher. Bei den Betroffenen handelt es sich um eine Frau im Alter zwischen 40 und 49 Jahren, ein Mädchen im Alter zwischen 0 und 9 Jahren, das vor dem positiven Corona-Testergebnis noch nicht wieder in der Schule oder der Kita war, sowie einen Mann, der zwischen 20 und 29 Jahren alt ist. Im gleichen Zeitraum galt eine Person neu als genesen.

"Falscher" Todesfall gemeldet

Irrtümlicherweise teilte die Stadt am Montag mit, dass eine über 80 Jahre alte Frau als Trägerin des Coronavirus im Krankenhaus gestorben ist. Sie war Bewohnerin des Seniorenheims St. Stephanus. Nun stellte sich heraus, dass die Frau keine Covid-19-Patientin war. Durch einen Übermittlungsfehler des Krankenhauses sei sie als solche bei der Stadt geführt worden.

"Das war falsch, das müssen wir korrigieren. Diese Frau war nicht mit dem Coronavirus infiziert", erklärte der Stadtsprecher. Die Zahl derer, die nachweislich das Coronavirus in sich trugen, als sie starben, liegt damit in Hamm weiter bei 37.

Noch drei Infizierte im Krankenhaus

Unterdessen wurden am Dienstagmittag noch drei Infizierte stationär in einem Hammer Krankenhaus behandelt. Eine Frau, die über 80 Jahre alt ist, liegt weiterhin auf der Intensivstation.

646 Personen gelten seit Beginn der Pandemie Ende März in Hamm als genesen. Von ihnen sind 327 weiblich und 319 männlich. In Quarantäne mussten sich Dienstagmittag noch 392 Personen aufhalten - das waren erneut vier weniger als am Vortag. 5.897 Hammer wurden bislang aus dieser Beobachtung entlassen. An den Corona-Mobilen und am Testzentrum in der Alfred-Fischer-Halle sind inzwischen 12.630 Tests durchgeführt worden.

Keine klaren Vorgaben für Privatfeiern

Nach wie vor ist der Ärger im Hammer Rathaus groß über die Kommunikationspolitik der Landesregierung, was neue Einschränkungen und Corona-Regeln betrifft. Offen ist weiterhin, unter welchen Bedingungen Feierlichkeiten in Privaträumen stattfinden dürfen.

Neu geregelt ist nun, dass der Inzidenzwert in Zukunft nicht mehr bei 50, sondern bei 35 Coronafällen pro 100.000 Einwohner liegt. Für Hamm bedeutet dies, dass der kritische Wert nunmehr bei 63 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen liegt. Dann müssen erste einschränkende Maßnahmen getroffen werden.

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