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Coronavirus in Hamm: Wieder Neuinfektion - trotzdem erfreuliche Zahlen

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Angesichts der sinkenden Infektionszahlen gehen viele Hammer mittlerweile entspannt mit den Corona-Auflagen wie der Maskenpflicht um - und schlendern etwa Eis essend durch die Fußgängerzone (Symbolbild).

Hamm - Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Hammer geht vor dem Wochenende noch einmal deutlich zurück.

Nach Angaben eines Stadtsprechers waren am Freitagmittag (Stand: 12 Uhr) acht akute Corona-Patienten bei der Stadt bekannt. Vier von ihnen waren weiblich, vier männlich. Schon mitgezählt wurde dabei eine Neuinfektion.

Bei der Betroffenen handelt es sich nach Stadtangaben um eine Frau zwischen 20 und 30 Jahren, die sich als Kontaktperson der Kategorie I bereits in Quarantäne befunden hat. Sie hat sich bei einem bereits infizierten Familienmitglied angesteckt.

Fünf Personen neu gesundet

Gleich fünf Personen galten am Freitagmittag neu als genesen. Von den sieben mit dem Coronavirus infizierten Urlaubsrückkehrern aus dem Kosovo gelten drei bereits wieder als genesen – vier werden weiterhin als infiziert gemeldet.

Noch eine Person, bei der die vom Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 mit schwerwiegenderen Symptomen verlaufen war, wird stationär im Krankenhaus behandelt. Sie liegt nicht auf der Intensivstation.

Weniger Quarantäne-Fälle

541 Hammer gelten mittlerweile als gesundet. 272 von ihnen sind weiblich, 269 männlich. An den Corona-Mobilen der Stadt sind bislang im Laufe der Pandemie 8.92 Proben genommen worden.

Waren in den vergangenen Tagen durch Urlaubsrückkehrer wieder mehr Hammer in häuslicher Quarantäne, ging auch dieser Wert am Freitag - wenn auch marginal - zurück. 180 Personen befinden sich derzeit in der vom Gesundheitsamt überwachten Isolation (-1). Aus dieser Beobachtung wurden inzwischen 4.329 entlassen.

Reiserückkehrer in der Pflicht

Für Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet gelten weiter strenge Vorschriften: Diese müssen sich beim Gesundheitsamt melden und werden für zwei Wochen als Vorsichtsmaßnahmen vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Hamm unter Quarantäne gestellt.

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hatte am Dienstag eindringlich davor gewarnt, diese Auflagen auf die leichte Schulter zu nehmen. Er rief die Urlauber dazu auf, sich auch tatsächlich bei der Stadt zu melden, sollten sie aus einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet klassifizierten Land wieder zurückreisen.

Test am besten im Reiseland machen

Die Quarantäne nach dem Urlaub können Reisende verhindern oder verkürzen, wenn sie ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Dabei ist es nicht entscheidend, ob der Test schon im Reiseland oder erst in Hamm beim Hausarzt gemacht wurde. Es wird allerdings empfohlen, sich schon vor der Rückreise testen zu lassen, um sofort bei der Ankunft in Hamm Klarheit über eine mögliche Infizierung zu haben.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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