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Coronavirus in Hamm: Weiterer Todesfall trübt Entwicklung

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Die zuletzt durchweg positive Entwicklung in Hamm ist eingetrübt. Es gibt den 33. Todesfall in der Stadt.

Hamm - Nach Angaben eines Stadtsprechers starb ein über 70 Jahre alter Mann am Mittwochabend im Krankenhaus. Er hatte mehrere Vorerkrankungen und war im Phönixhaus an der Kamener Straße zu Hause gewesen. Dort war vor rund zwei Wochen eine Fallhäufung aufgetreten. Es war nach dem Ludgeri-Stift in Hövel das zweite Seniorenheim im Stadtgebiet, in dem mehrere Corona-Fälle nachgewiesen worden waren. Zwei weitere Bewohner des Heims starben Ende April.

Weitere positive Corona-Fälle könnten sich durch die laufenden Testreihen in insgesamt fünf Hammer Seniorenheimen ergeben, darunter auch das oben genannte Haus in Pelkum.

Gesamtfallzahlen sinken weiter

Ansonsten sinken die Gesamtfallzahlen weiterhin. Bei 110 Personen war am Freitag (Stand 12 Uhr) das Virus offiziell nachgewiesen. Das waren drei weniger als am Donnerstag. Vier Neuinfektionen kamen hinzu. Es handele sich zum Teil, aber nicht ausschließlich um Bewohner von Seniorenheimen.

Im Gegend steigt die Zahl der Genesenen auf 315 (167 weiblich, 148 männlich)an. Das waren neun mehr als am Donnerstag.

Die Zahl der in amtlich angeordneter Quarantäne befindlichen Hammer sank erstmals seit Ende März unter die 300er-Grenze. 281 Hammer befanden sich am Freitag in der Isolation.

Von den 110 akut Infizierten (63 weiblich, 47 männlich) befanden sich 84 zu Hause. 26 wurden im Krankenhaus behandelt, sechs davon auf einer Intensivstation.

Seit dem 12. März (erster Fall in Hamm) wurden bis Freitag 458 Fälle bekannt, Am Corona-Mobil wurden bislang 2626 Tests vorgenommen.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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