Banges Warten

Der Traum steht auf der Kippe: Hammerin bangt um New-York-Trip für körperlich Beeinträchtigte

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Sabrina Raschke war in Dezember noch sehr optimistisch, die New-York-Reise für Menschen mit Muskeldystrophie Typ Duchenne, wie Leon und Rayk, zu erleben.

Die Hammerin Sabrina Raschke hat in den vergangenen Monaten eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um sieben jungen Menschen mit der unheilbaren Krankheit Muskeldystrophie den Traum von einer gemeinsamen Reise nach New York zu erfüllen. Durch den Ausbruch des Coronavirus auf der ganzen Welt, könnte dieser Traum im letzten Moment doch noch platzen.

Hamm / Lüdenscheid – Noch ist die Reise nicht abgesagt. „Wir stehen im engen Kontakt mit dem Reisebüro. Keiner kann momentan sagen, wie es aufgrund des Coronavirus weiter geht“, sagt Raschke. Am 21. Mai soll es losgehen.

Die Spendensumme hat die Gruppe beisammen und alles ist bereits gebucht. „Wir waren in den letzten Zügen der Vorbereitung“, sagt Sabrina Raschke. Auch die Visa sind beantragt und fast alle bewilligt. „Die Vorfreude ist bei allen groß. Die Frage ist nur, ob die Reise auch stattfinden kann“, sagt sie. Das komme auch auf die Lage in den USA an – ob das Einreiseverbot verlängert wird, aber vor allem auf die gesundheitliche Lage im Land.

Hammer verlässt New York kurz vor Stillstand des öffentlichen Lebens

Durch ihre Erkrankung gehören die sieben Freude zur Höchstrisikogruppe. „Einige sind komplett auf eine Beatmung angewiesen. Sie haben schon einen riesen Respekt vor einer normalen Erkältung“, erklärt Sabrina Raschke. Für alle Beteiligten heißt es jetzt erst einmal abwarten und sehen, wie sich alles entwickelt. Am 20. April werde das Reisebüro eine Entscheidung bekannt geben, ob die Gruppe die Reise antreten kann. - vee

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