Neue Regeln für Südbad und Selbachpark

Stadt Hamm reagiert hart auf Corona-Chaos in Freibädern

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Lange Schlangen bildeten sich am Wochenende  phasenweise vor den Hammer Freibädern. Abstand und Schutzmasken waren dabei für viele Hitzegeplagte Fremdwörter.

Neue Regeln für Freibadbesucher in Hamm: Ab dem morgigen Dienstag werden nachmittags nur noch Badegäste ins Südbad und in den Selbachpark eingelassen, wenn sie sich vorab auf der Homepage der Stadtwerke für den Badbesuch angemeldet haben.

Hamm - Die Stadtwerke und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt ziehen auf diese Weise ihre Lehren aus dem Massenansturm und Chaos vom Wochenende. Hunderte Badehungrige hatten hier vor den Bädern in Schlangen gestanden, Mindestabstände und Maskenpflicht vielfach nicht eingehalten. "Eine solche Situation darf sich nicht wiederholen", sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Montagmittag.  

Ins jeweilige Bad kommt nur noch herein, wer auf seine Anmeldung eine Bestätigung von den Stadtwerken erhalten hat. Der Ausdruck davon muss an der Kasse vorgezeigt werden. 700 Anmeldungen sind im Südbad, 750 Anmeldungen im Selbachpark maximal möglich. Lediglich Dauer- und Mehrfachkarten-Inhaber betrifft diese neue Vorgabe nicht. 

Das Anmeldeformular soll ab Dienstagfrüh um 8 Uhr auf der Internetseite der Stadtwerke verfügbar sein.

Um langes Warten vor den Eingängen zu verhindern, sind in den Bädern zumindest bei schönem Wetter statt bislang einer ab sofort jeweils drei Kassen geöffnet. Ab Dienstag wird zudem die zweistündige Reinigungsphase vorgezogen. Mit der Reinigung wird künftig um 11.30 Uhr begonnen. Ab 13.30 Uhr beginnt dann der Nachmittagsbetrieb.

Ohne Online-Ticket oder Dauerkarte keine Chance

"Wer kein Online-Ticket oder keine Dauerkarte hat, braucht gar nicht mehr zu kommen", sagte Thomas Hunsteger-Petermann. Vor dem Bad zu warten und darauf zu hoffen, dass andere Gäste vorzeitig gingen, werde nicht mehr zugelassen.

Der KOD werde ab Montag verstärkt kontrollieren. Zunächst werde auf Lautsprecherdurchsagen gesetzt; sollte dies nicht ausreichen, würden Bußgelder von 50 Euro fällig, so der OB. Bereits an den Parkplätzen sollen Badegästen angesprochen und zum Umkehren aufgefordert werden, falls die Bäderkapazitäten ausgeschöpft sind.

Bei den Hallenbädern bleibt zunächst alles wie gehabt. 

Klicken Sie sich hier in die aktuellen Corona-Zahlen von Montag.

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