Coronavirus in Hamm

Seniorenheime und Pflegedienste mit Schutzartikeln ausgestattet

Seniorenheime und Pflegedienste wurden von der Stadt Hamm mit Vorsorgeware beliefert.
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Seniorenheime und Pflegedienste wurden von der Stadt Hamm mit Vorsorgeware beliefert.

21 Seniorenheime und Pflegedienste in Hamm sind aktuell von städtischem Personal mit Hygieneschutzartikeln ausgestattet worden.

Hamm – 3500 Schutzmasken wurden am Montag verteilt, ebenso Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und zum Teil auch Schutzbrillen. „Der Notbedarf ist damit zunächst einmal in der Stadt gedeckt. Alles, was darüber hinausgeht, aber nicht“, sagte Stadtsprecher Tom Herberg.

Die Stadtverwaltung hatte in der vergangenen Woche die Bedarfe in den Einrichtungen abgefragt. Die 3500 Schutzmasken waren vor wenigen Tagen über die Bezirksregierung nach Hamm geliefert worden. Ferner ist die Stadt selbst tätig geworden und hat sich auf dem freien Markt eingedeckt. Auf die Lieferung der so erstandenen 8500 weiteren Schutzmasken wurde am Montag noch gewartet. Diese sollen dann ebenfalls an die Einrichtungen weitergegeben werden. Zusätzlich gibt es zahlreiche private Initiativen, die Stoffmasken für Kliniken und Heime nähen.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat unterdessen die Frauen erreicht, die in Hamm derzeit Mundschutz-Tücher nähen. Auf der Internetseite www.maskmaker.de können sich Praxen, Altersheime und so weiter eintragen, die einen Bedarf an Masken haben.

Hammer Seniorenheime bislang verschont

Anders als in vielen anderen Städten ist den 29 Hammer Seniorenheimen bislang kein Corona-Fall bekannt geworden. Dort wird intensiv darüber beraten, wie mit Demenzpatienten umzugehen ist. Probleme von Privathaushalten, die Pflegepersonal – etwa aus Polen – für die (Ganztags-)Betreuung alter Menschen engagiert haben, seien bislang nicht bekannt. Anlaufstelle wäre für Betroffene das Amt für Soziales, Wohnen und Pflege.

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