Lunchpakete für Viertklässler: Auch OGS-Betrieb startet wieder

+
Unter wahrlich ungewohnten Umständen beginnt auch an Hammer Grundschulen der Betrieb wieder.

Für knapp 1750 Viertklässler beginnt am morgigen Donnerstag an den Grund- und Förderschulen wieder der Unterricht. Auch der Offene Ganztag (OGS) geht damit wieder in Betrieb.

Hamm – Stadtweit hätten rund 40 Prozent der Schüler das OGS-Angebot gewählt, teilte die Stadtverwaltung mit. Sie könnten ab Donnerstag zeitgleich mit dem eingeschränkten Wiederbeginn der Grundschulen wieder das OGS-Angebot wahrnehmen, allerdings gebe es einige coronabedingte Einschränkungen zu beachten. Hier ein Überblick:

  • Der OGS-Bereich wird nur für diejenigen Schülerinnen und Schüler öffnen, die an dem Tag regulär Unterricht in der Schule haben – also zunächst nur für die vierten Klassen. Dasselbe gilt auch für die Übermittagsbetreuung an den Schulen. Die Schulen und die Träger der offenen Ganztagsschulen stimmen sich über die konkrete Umsetzung und den Zeitrahmen ab. Details erfahren Eltern über die jeweilige Schule ihres Kindes.
  • Warmes Essen wird es aus hygienischen Gründen bis auf Weiteres nicht geben. Stattdessen wird es Lunch-Pakete geben. „Natürlich haben wir durch die Corona-Pandemie besondere Herausforderungen, die wir erfüllen müssen. Aber es soll kein Kind hungrig in der Schule sitzen. Deshalb ist die Lösung mit Lunch-Paketen eine sinnvolle Alternative“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Wann wieder eine normale Verpflegung angeboten werden kann, sei derzeit noch nicht absehbar, aber „bis zu den Sommerferien wird das sicherlich nicht passieren“, erklärt der OB.
  • Räumlich und personell werden die Bereiche der OGS und der Notbetreuung strikt voneinander getrennt. So lange es keinen Normalbetrieb im Offenen Ganztag gibt, wird die Stadt – ähnlich wie bei den Kitas – keine OGS-Beiträge erheben. Wie es in beziehungsweise nach den Sommerferien aussieht, ist noch nicht geklärt. Nach letzten Aussagen des NRW-Schulministeriums ist eine Notbetreuung in den Sommerferien nicht geplant. Klar ist hingegen, dass die Spielplätze auf den Schulhöfen ab Donnerstag grundsätzlich wieder genutzt werden dürfen, die Entscheidung hierüber liegt jedoch bei den Schulen, die auch die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sicherstellen müssen.
  • Die Stadt hat vor dem Start an den 27 Grund- und drei Förderschulen ihre Hausaufgaben wie folgt erfüllt: Schüler, Lehrer und Schulpersonal wurden kostenlos mit einer wiederverwertbaren Stoffmaske ausgestattet. Acrylglasscheiben wurden als Spuckschutz in Sekretariaten angebracht, kontaktlose Fieberthermometer verteilt und ausreichend Seife, Papier-Handtücher und WC-Papier zur Verfügung gestellt.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare