Messstation Münsterstraße

Coronavirus in Hamm: Luft sauberer durch weniger Autoverkehr? Kein Öko-Effekt in 2019

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An der Münsterstraße steht die Hammer Messstation.

Während des "Shutdowns" gegen die Verbreitung des Coronavirus waren deutlich weniger Autos in Hamm unterwegs. Ob sich das positiv auf die Luftqualität ausgewirkt hat, ist noch ungewiss.

Hamm – Weniger Verkehr bedeutet weniger Abgase und damit eine bessere Luftqualität. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Lanuv) hat festgestellt, dass für den Zeitraum zwischen Mitte März und Mitte April die Stickstoffdioxid-Belastung in NRW deutlich zurückgegangen ist.

128 Messstationen werden landesweit unterhalten, eine davon in Hamm, und zwar an der Münsterstraße. Wie hoch die Belastung dort während der Coronakrise noch konkret war, ließ sich bislang nicht ergründen. Hamm dürfte hier aber keine Ausnahme machen. Die Stadtverwaltung bekommt lediglich die Jahresergebnisse von der Münsterstraße im darauffolgenden Jahr mitgeteilt.

Hamm deutlich unter Höchstwert

Der Jahresmittelwert für 2019 lag in dieser Woche aber im Rathaus vor. Der zulässige Höchstwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft wurde demnach im Vorjahr deutlich unterschritten. 33 Mikrogramm NO2 wurden in Hamm festgestellt, in den Jahren davor waren es in der Regel 38 bis 39 Mikrogramm gewesen. Dem niedrigen 2019er Wert liegt allerdings kein Öko-Effekt zugrunde, sondern es liegt an der Großbaustelle an der Münsterstraße.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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